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Britta Haßelmann und Katharina Dröge: Die Ukraine benötigt mehr und entschlossene Unterstützung

Heute jährt sich der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zum vierten Mal.
Seit vier Jahren führt das Regime von Wladimir Putin einen brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die gesamte Ukraine.
Es ist ein Krieg gegen die Souveränität der Ukraine und gegen die Freiheit und Selbstbestimmung des ukrainischen Volkes. Es sind 1.461 Tage und Nächte voller Bombenangriffe auf ukrainische Städte, voller Terror gegen die Zivilbevölkerung, voller Angst,Trauer und Sorge um Familie, Freunde und Angehörige. Die Gräueltaten in Butscha und Irpin, Angriffe auf Wohnhäuser in Borodjanka, die Belagerung von Mariupol, die Verschleppung Tausender Kinder haben sich in unser Gedächtnis eingebrannt. Gerade auch das Leid der Kinder ist unerträglich. Verbrechen, für die sich Wladimir Putin eines Tages hoffentlich wird verantworten müssen.

Wir verneigen uns in tiefer Demut vor den Ukrainerinnen und Ukrainern, die für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit kämpfen. Klar ist: Wir dürfen sie nicht im Stich lassen.
Der Krieg ist nicht nur ein Krieg gegen die Ukraine, es ist ein Krieg gegen die europäische Friedens- und Werteordnung. Und deshalb stehen wir eng an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer. 
Das heißt: mehr und entschlossene Unterstützung. Härtere Sanktionen. Konsequentes Vorgehen gegen Russlands Schattenflotte. Und verbindliche Zusagen, wie Deutschland und Europa die Ukraine jetzt konkret unterstützen werden - militärisch, diplomatisch und finanziell.

Dazu werden wir in dieser Woche auch im Bundestag debattieren.

Wer von europäischer Sicherheit spricht, muss auch so handeln. Russlands Angriff muss scheitern - damit Frieden, Freiheit und Sicherheit in Europa eine Zukunft haben.