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Andreas Audretsch zum Arbeitsmarktbericht für August 2025

Zum Arbeitsmarktbericht für August 2025 erklärt Andreas Audretsch, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

"Über 3 Millionen Arbeitslose, das gab es zuletzt 2010. Ein lauter Warnschuss für Friedrich Merz. In der Automobilindustrie sind zuletzt 50.000 Jobs weggefallen, die Stahlindustrie warnt, bald sei der "Ofen aus", jeder fünfte Arbeitsplatz im deutschen Maschinenbau ist gefährdet. Friedrich Merz und Katherina Reiche tragen große Verantwortung für diese katastrophale Lage. Der Kanzler verantwortet den historisch schlechten Handels-Deal mit Donald Trump. Er wollte den "Turbo-Deal" um jeden Preis, und ist Kommissionspräsidentin von der Leyen in den Rücken gefallen, statt ihr den Rücken zu stärken. Katherina Reiche stiftet jeden Tag Chaos durch ihre erratischen Ankündigungen - Kürzungen bei Industrieprogrammen, Rückwärtsgang bei den Erneuerbaren Energien, zurück ins fossile Zeitalter. All das schadet der Deutschen Wirtschaft und gefährdet tausende Arbeitsplätze.
Friedrich Merz und Katherina Reiche müssen sich endlich zum Industriestandort Deutschland bekennen. Das heißt als erstes für einen wirksamen Handelsschutz in Europa zu sorgen. Mit US-Zöllen von 50 Prozent auf Stahl setzt Merz tausende Jobs im Ruhrgebiet und an den anderen Stahlstandorten aufs Spiel. Wenn Europa die Zusatz-Zölle von Trump akzeptiert, werden die Auto- und Maschinenbauer in immer größere Probleme kommen. Der Kanzler muss endlich den Rücken gerade mache, Europa nicht schwächen, sondern zusammen führen. Und Katherina Reiche muss aktive Industriepolitik für die Zukunft machen. Die Industrie in Deutschland und Europa hat nur eine Chance mit neuen Klimatechnologien, China ist bei neuen Schlüsseltechnologien auf dem Vormarsch. Das muss endlich auch Frau Reiche erkennen und ihren Schlingerkurs beenden. Und die Bundesregierung muss mehr in Eingliederung in Arbeit und Weiterbildung von Arbeitslosen investieren - denn gut ausgebildete Menschen sind der Grundpfeiler von zukünftigem Wachstum."