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Eurozeichen vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt

Themenspecial Euro

Der Euro ist nicht in der Krise – aber die Staatshaushalte und die europäischen Banken

Die Grüne Position: Euro

Viele EU-Staatshaushalte sind im Defizit, so manche europäische Bank steht auf wackligen Füßen. Doch nicht der Euro ist in der Krise, es sind die Staatshaushalte und die europäischen Banken. Weder haben sich die Wechselkurse zu den wichtigsten Währungen dramatisch verändert noch hat die Inflation im Euro-Raum übermäßig angezogen. Der Euro ist weiterhin eine international verbreitete Reservewährung. Der Euro ist stabil. Wenn die Bundesregierung von einer Eurokrise spricht, führt sie die Öffentlichkeit damit in die Irre. Mehr

Grün ist der Aufschwung
EU-Gipfel | 23. Mai 2012
Studenten der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) sitzen während einer Veranstaltung auf einer Treppe in einem Hörsaalgebäude.

Nur mit Sparen kommen wir nicht aus der Krise. Diese Einsicht setzt sich immer mehr durch, nur Angela Merkel verweigert sich. Merkels Fiskalpakt ist aber zu einseitig, er muss ergänzt werden durch einen Wachstumspakt. Die Menschen brauchen neben den erforderlichen Einsparungen eine Perspektive auf eine wirtschaftliche Wiederbelebung. Ein Gastbeitrag von Renate Künast in der FTD.

Merkel muss sich bewegen
Fiskalpakt | 15. Mai 2012
Auf dem Bild ist ein Regenschirm gespannt, der das die Sterne Europas trägt. Es regnet heftig. Im Hintergrund das Europarlament.

Die von Merkel durchgeboxten Kürzungen in den Haushalten haben die wirtschaftliche Lage vieler Staaten verschärft und zu Arbeitslosigkeit und Ängsten geführt. Wir Grüne wollen, dass notwendige staatliche Ausgaben durch Steuern finanziert werden, die die Profiteure der Rettungsmaßnahmen zahlen sollen: die Banken.

Regierung gibt Aufstockung bekannt
Euro-Rettungsschirme | 02. April 2012
Europa-Regenschirm vor EU-Kommission

Beim Treffen der Finanzminister der Eurozone wurde eine längst getroffene Entscheidung bekannt gegeben: Die Aufstockung der Rettungsschirme. Damit steigt das maximale Garantievolumen für Deutschland auf 400 Milliarden Euro. Die Koalition wäre gut beraten, wenn sie solche wichtigen Entscheidungen ehrlich kommunizieren würde.

Spaniens Banken: Bundesregierung riskiert weitere Lasten für deutsche Steuerzahler
Pressemitteilung | 19. April 2012

Schon wieder blockiert die Bundesregierung einen sinnvollen Ausweg aus der Krise und riskiert damit weitere Lasten für den deutschen Steuerzahler. Zur Lösung der Eurokrise ist ein Europäischer Restrukturierungsfonds für Banken dringend erforderlich.

Vertuschen hilft nichts: Deutschland übernimmt Risiken - über die EZB
Pressemitteilung | 07. März 2012

Die Übernahme zusätzlicher Haftung Deutschlands wird im Bundestag immer wortreich ausgeschlossen. Sie findet aber trotzdem statt, und zwar indirekt über die Europäische Zentralbank, hinter der auch der deutsche Steuerzahler steht.

Investitionen für Wachstum und Beschäftigung bleiben aus
Pressemitteilung | 02. März 2012

Europa bewegt sich in die Rezession und die Staats- und Regierungschefs feiern sich selber. Maßnahmen zur Beendigung der Krise werden vertagt. Konkrete Impulse für mehr Wachstum fehlen.

Donnerstag, 24. November 2011
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Montag, 12. September 2011
Donnerstag, 07. Juli 2011
Mittwoch, 01. Dezember 2010

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