Grüne Tulpe - DIHK

Mit dem DIHK traf die Grüne Tulpe am 17. Oktober auf einen langjährigen Gegner, mit dem schon einige sportliche Rechnungen aufgemacht und beglichen waren. Und auch dieses Spiel sollte keine Ausnahme werden.

Nach dem Anpfiff starteten die Tulpen stark und brachten über die Flügel die beiden Spitzen M. Kurdziel und Kristoffer Born zum Einsatz. Doch nur kurz währten die Vorstöße, und der DIHK stand sicher in den eigenen Reihen. Eine lange Halbzeit mühten sich beide Seiten redlich, doch fehlten die Impulse und Ideen, um in den Strafräumen für echte Gefahr zu sorgen.

In der Halbzeitpause musste dann Markus Kurdziel -der 11. Mann- leider terminbedingt seine Tulpe allein lassen, die danach ohne Reserve- bzw Wechseloption dennoch unverdrossen gegen die Überzahl der Industrie- und Handelskammer anrannte.

In der 62. Minute schenkte der DIHK  der Tulpe dann unverhofft ein: Trotz des lautstarken Warnung des grünen Spielertrainers André Bornstein "keine Standards zulassen" kam es zu einer kurzen Ecke des DIHK, die dann über die nachgereichte lange Hereingabe und einigem Ping-Pong im Strafraum mit vielen Abwehrbeinen der Tulpen unhaltbar und stark geschossen aus 10 Metern Entfernung im Netz von Tulpen-Keeper Jochen Hake landete.

Der Rest des Spiels gehörte nun trotz Unterzahl der Tulpe, die wieder und wieder den Ball des DIHK abfing und nach vorne trieb. Auch die Abwehrkette um Stefan Witt, Markus Meyer und Finn Pelke kam immer weiter mit nach vorne.

Doch es fehlten die Anspielstationen in der Spitze und so dauerte es bis zur 92. Minute, in der die Mannschaft zur -vom Schiri angekündigten- letzten Spielaktion antrat. Nach einer Born'schen Ecke spielte sich dann mit vertauschten Rollen das Tor zum 1: 0 erneut ab. Durch die Hände des ansonst tadellos spielenden DIHK-Schlußmannes war das glitschige Leder durchgerutscht und fiel dann irgendwie im Getümmel ins eigene Tor. 1:1 und damit war dann auch wirklich Schluß.

Fazit: DIHK schießt sich mit zwei Toren zum 1:1. Die massive Tulpen-Präsenz im Strafraum zwang das DIHK-Team psychisch und schließlich physisch in die Knie. Selbst Tulpe-Greenkeeper Jochen Hake war zur letzten Ecke herangeilt und als dann 21 Mann im und um den Handelskammer-16er herumstanden, entschied sich das geschundene Runde für die schmerzloseste Variante. Zum Glück für die Tulpe auf dem schnellsten und kürzesten Weg.