Grüne Tulpe - SSV Rapid 3:1

Pünktlich um 19.20 Uhr wird das Spiel zwischen der Grünen Tulpe und SSV Rapid angepfiffen. Der Gegner läuft mit nur zehn Mann auf. Der klare Sieg der Grünen Tulpe über SSV Rapid vor einiger Zeit schwebt im Hinterkopf unserer Spieler. Und da passiert es,  dass schon nach drei Minuten das erste Gegentor fällt. Ein plazierter Schuss aus unbedrängter Situation an der Strafraumgrenze findet sein Ziel im Tor.

Die Grüne Tulpe bäumt sich nach dem anfänglichen Schock auf und findet wieder zu ihrem Spiel. Mit schönen Ballzirkulationen beherrscht sie nun das Spiel bis zum Ende der ersten Halbzeit. Leider jedoch fehlt das konsequente Kurzpassspiel bis wenige Meter vor das Tor des Gegners, und der Erfolg bleibt aus. Die Fernschüsse der Grünen Tulpe sind für den überragenden Torwart des SSV Rapid kein Problem.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit liegen die Spielanteile wieder eindeutig auf seiten der Grünen Kicker. Bis zur 59. Minute müssen sich die Spieler in Geduld üben. Dann zeigt der Abwehrspieler Sebastian Wienges, der eine fehlerlose Partie spielte, seine Qualitäten. Er lässt drei Gegenspieler stehen, legt sich den Ball auf seinen starken rechten Fuß und versenkt den Ball unhaltbar von halblinker Position im rechten oberen Eck des Kastens von SSV Rapid. Das war Streich eins der Abwehr. Der zweite ließ nicht lange auf sich warten. Thomas Flügge, Libero und Fels in der Brandung, ermüdet vom zunehmend verfahreneren Spiel der Grünen Tulpe schaltet sich mit in den Angriff ein. Der Gegner ist sichtlich überrascht über die veränderte Angriffskonstellation, und so steht der Libero der Grünen ohne Gegenspieler zwanzig Meter vom gegnerischen Tor entfernt. Der Ball wird ihm zugepasst, und auch er überwindet den Torwart mit einem trockenen und überlegten Schuss. Spielstand 2:1. Dann sammelt SSV Rapid seine letzten Kräfte und gewinnt leicht an Oberwasser. Doch die Abwehr der Grünen Tulpe hält dem Druck - ja, man meint sogar problemlos - stand.

Den Schlusspunkt setzt Kristoffer Born. Nach einem abgewehrten Angriff des SSV Rapid, gelangt der Ball zum Kapitän der Grünen. Er setzt einen Sprint an und schafft damit eine 3:2 Überzahl. Doch er zögert beim Abspiel einen Tick zu lange (unabsichtlich nach seinem eigenen Bekunden), so dass die Gefahr auf Abseits entsteht. Seine Lösung ist dann aber perfekt. Wieder ein Fernschuss - hart, plaziert, unhaltbar.

Der Erfolg wird getragen von einer soliden Gesamtleistung der Mannschaft. Allerdings: Man hä tte souveräner spielen können.

 

hm