Spielbericht Grüne Tulpe - Hemmungslose Grobmotoriker Regensburg 2:1

Eigentlich begann das Spiel wie die beiden vorangegangenen. Aber vielleicht hatte die Sonne den Grobmotorikern mehr zugesetzt als uns - die erste Halbzeit war ein Spiel auf ein Tor: auf das der Grobmotoriker. In schönen Kombinationen und Ballwechseln über die Flügel spielten die Tulpen nach vorne und dominierten eindeutig das Spiel. Das ging auch nach dem Seitenwechsel so weiter, nur blieb es brot-, rsp. torlose Kunst. Noch sieben Minuten bis zum Abpfiff: Die Grüne Tulpe wirft alles nach vorne, in der Abwehr gibt es zwei individuelle Fehler und schon hat es gekracht: der einzige Angriff der Grobmotoriker wird mit einem Tor gekrönt. Aber während die Regensburger noch jubeln, werden bei den Tulpen die Stutzen hochgezogen. Beinahe im Gegenzug gelingt mit dem überfälligen ersten Tor durch Asgar Ergin der Ausgleich, dem eine schöne Kombination vorausgegangen war. Emotionen pur. Beinahe unerträgliche Spannung. Sollten wir doch noch die Wende schaffen? Die Zeit verrinnt. Plötzlich, bei einem der letzten Angriffe verletzt sich auch noch unser Daniel schwer.  Er, der im Mittelfeld kämpfte wie ein Stier und auch in diesem Spiel einer der Leistungsträger war, fasst sich ans Knie und schreit vor Schmerzen. Der Turnierarzt eilt sofort herbei und verteilt sein Arnika gegen den Schock. Nicht an die Mannschaft versteht sich. Wir alle befürchteten zu dem Zeitpunkt, dass Daniel einen Kreuzbandriss erlitten hätte, was sich aber glücklicherweise nicht bestätigte. Es scheint nur eine schwere Prellung zu sein (An dieser Stelle noch mal gute Besserung an Daniel!) Minuten vergehen bis Daniel ausgewechselt werden kann. Die normale Spielzeit ist schon lange um und es wird nur eine kurze Nachspielzeit eingeräumt. Wir schreiben somit die allerletzte Minute: Wir erkämpfen auf der rechten Seite doch noch einen Eckball. Allerallerletzte Aktion. Kristoffer "Toffi" Born tritt mit seinem starken Linksfuss - und verwandelt direkt! Schlusspfiff und 2:1. Die Grüne Tulpe war wieder im Turnier. Namenlose Freude bei uns und Entsetzen beim Gegner, der jedoch nur gegen uns verlieren und später Gruppensieger werden sollte.