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Andreas Audretsch zur Lage auf dem Arbeitsmarkt

Zur Lage auf dem Arbeitsmarkt erklärt Andreas Audretsch, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

Statt versprochener Wirtschaftswende bekommt Deutschland über drei Millionen Arbeitslose - so viele wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Traditionsunternehmen wie Bosch melden Gewinneinbrüche.

Die Union konzentriert sich in dieser wirtschaftlichen Krise auf die Beschimpfung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Friedrich Merz, Katherina Reiche oder Gitta Connemann unterstellen Menschen pauschal Faulheit und fehlende Leistungsbereitschaft, Teilzeit aus Lifestyle oder Krankfeiern.

Mit Beschimpfungen kommen wir gewiss nicht aus der wirtschaftlich schwierigen Lage heraus. Deutschland braucht ein Sofortprogramm für die Wirtschaft zur Sicherung von Wohlstand, Arbeitsplätzen und Zukunftsfähigkeit. Wir brauchen eine Wirtschaftsministerin die handelt, statt fast täglich gegen arbeitende Menschen und den Sozialstaat Stimmung zu machen.