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Julia Verlinden: Erfolgreiche Wind-Ausschreibung
Anlässlich der Ausschreibung für Wind an Land durch die Bundesnetzagentur, kommentiert Julia Verlinden, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende:
Die rege Nachfrage zur Windenergieausschreibung vom 01. Februar 2026 ist sehr erfreulich. Es sind deutlich mehr Windenergieprojekte geplant, als in der Ausschreibung zum Zuge kommen können. Das zeigt uns, wie gut diese Branche sich entwickelt hat und welche Erfolgsgeschichte die Energiewende schreibt. Die von Robert Habeck und den Grünen in der Ampelregierung beschlossenen Beschleunigungen wirken. Die Planungen für die nächsten Jahre stehen und die Auftragsbücher sind noch gut gefüllt.
Doch absehbar wird Frau Reiches Kampf gegen die Windkraft mit schweren Geschützen Folgen zeigen. Wenn ihr sogenanntes Netzpaket Realität wird, gefährdet das die Finanzierung für jedes Windenergieprojekt in Deutschland. Im Extremfall wird ihr Netzpaket zu einem Ausbau-Stopp führen. Eine jüngste Studie des Energieberaters Enervis zeigt uns, dass in den nächsten Jahren Investitionen in Höhe von 45 Mrd. Euro für Vorhaben über 32 Gigawatt an Windkraft und Solarenergie aufgrund der Pläne von Reiche akut gefährdet sind. Das ist gerade jetzt fatal, denn Windräder und Solaranlagen sind die ideale Antwort auf die fossile Preisexplosion. Sie helfen, die Strompreise zu senken und Deutschlands Sicherheit und Unabhängigkeit zu stärken.
Umweltminister Schneider darf Reiches Bremser-Vorhaben niemals zustimmen, stattdessen sollte die Regierung schnellstens die angekündigten Sonderausschreibungen umsetzen.