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Besserer Schutz vor digitaler Gewalt: Strafbarkeitslücken endlich schließen

Zur Einbringung eines Gesetzentwurfs zur Änderung des Strafgesetzbuches (§ 184k) – Strafbarkeit bildbasierter sexualisierter Gewalt erklären die Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann

Wir brauchen endlich einen besseren Schutz vor digitaler Gewalt. 
Bildbasierte sexualisierte Gewalt ist keineswegs ein neues Phänomen, hat aber durch die Verwendung von KI zum Erstellen von Deepfakes einen dramatischen Zulauf erhalten. 
Collien Fernandes hat durch den mutigen Schritt, über die Gewalt, die ihr angetan wurde, öffentlich zu berichten, auf ein großes Problem hingewiesen, das es in unserer Gesellschaft gibt. 
Unser Strafrecht ist diesbezüglich nicht ausreichend aufgestellt.
Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen bei digitaler Gewalttaten nicht ausreichend geschützt sind. Strafbarkeitslücken bei der Verfolgung von bildbasierter sexualisierter Gewalt müssen geschlossen werden.
Der Deutsche Bundestag muss sich damit befassen. Als Grüne Bundestagsfraktion arbeiten wir seit Längerem an einem Gesetzentwurf, der diese Lücken schließen soll. Wir werden diesen nächste Woche im Parlament einbringen.