Fünf Männer mit Musikinstrumenten stehen auf einer Bühne mit Mikrofonen.

Kultur

Wir kämpfen für Freiräume für Kunst und Kultur

  • Kultur ist für eine offene Gesellschaft unverzichtbar und kann in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche Orientierung geben und neue Perspektiven eröffnen.
  • Wir Grüne im Bundestag fördern die kulturelle Vielfalt und verteidigen die Freiheit der Kunst. Kunst darf nicht für ökonomische und politische Zwecke instrumentalisiert werden. Wir wollen einen gleichberechtigten Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Kultur und  es ist uns wichtig, dass die Kultur in der Breite und in ländlichen Räumen angemessen gefördert wird.
  • Wir setzen uns für faire Honorare und gute soziale Absicherung der Künstler und Kreativen ein und für Gleichberechtigung von Frauen im Kulturbetrieb und für die Öffnung des Kulturbetriebs für Migrantinnen und Migranten.

Wir Grüne im Bundestag kämpfen für Freiräume für Kunst und Kultur.

Kulturförderung: Vielfalt und Gerechtigkeit

Die Förderung von Kunst und Kultur ist eine öffentliche Aufgabe. HipHop und Ballett, Spoken Word und Lyrik, Zwölftonmusik und Folklore sind für uns gleichberechtigte Formen des kulturellen Ausdrucks. Sie brauchen angemessene Rahmenbedingungen, um sich entfalten zu können. Wir setzen uns dafür ein, dass neben den Leuchttürmen der klassischen Hochkultur kleine lokale Projekte wie freie Theatergruppen, Independent-Bands oder Jugendorchester ausreichend Förderung erhalten.

Wir fordern:

  • Transparente und gerechte Verfahren in der Kulturförderung.
  • Eine Sicherung der kulturellen Infrastruktur in den Städten und auf dem Land.
  • Eine ausreichende Unterstützung soziokultureller Zentren, da sie wichtige Orte der Begegnung und des Austauschs für Menschen aus unterschiedlichen Milieus sind.

Erinnerungskultur: Aufarbeitung fortsetzen und erweitern

Die Verbrechen des Nationalsozialismus bedeuten eine gesellschaftliche und politische Verantwortung, die niemals verjährt. Unter die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen darf kein Schlussstrich gezogen werden. Im Gegenteil: Da bald nur noch sehr wenige Zeitzeugen leben, gilt es jetzt neue Vermittlungsformate an den KZ-Gedenkstätten und in den Schulen zu entwickeln. Zudem muss die Erinnerungskultur so offen gestaltet werden, dass sie den Realitäten der Einwanderungsgesellschaft gerecht wird. Der Holocaust bleibt der zentrale Bezugspunkt der Erinnerungskultur in Deutschland. Darüber hinaus ist es wichtig, dass auch die deutsche Kolonialgeschichte endlich angemessen aufgearbeitet wird.

Wir fordern:

Kulturschaffende: Soziale Absicherung und faire Vergütung von KünstlerInnen und Kreativen 

Die Sorge um die eigene Existenz macht nicht kreativ, sie lähmt. Viele Künstler und Kreative arbeiten ohne ausreichende soziale Absicherung in prekären Beschäftigungsverhältnissen und müssen von Dumping-Honoraren leben. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen und mehr soziale Sicherheit für alle Kreativen.

Wir fordern:

Weitere Informationen auch unter Medien.

Frauen: Gleichstellung im Kulturbetrieb stärken

Je höher Gehalt, Ansehen und Funktion einer Stelle, desto geringer ist der Frauenanteil im Kunst- und Kulturbetrieb. Frauen gleiche Arbeitsmöglichkeiten und Aufstiegschancen zu geben, ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Damit wird auch für die Vielfalt der künstlerischen Perspektiven gesorgt.

Wir fordern: