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Wasser in der Region halten
- Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Es ist auch Produktionsmittel für Industrie und Landwirtschaft, Lebensraum für unzählige Arten, Transportweg, Freizeitstätte und vieles andere mehr.
- Die Gewährleistung der erforderlichen Wasserqualität erfordert viele Investitionen und kluge Entscheidungen, damit auch künftige Generationen nicht auf dem Trockenen sitzen.
- Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts zeigt anhand der Wasserversorung Berlins auf, wie dringend zukunftsgerichtetes Handeln ist.
Wasser ist ein wertvolles und knappes Gut. Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zum Wasserhaushalt der Spree unterhalb der Lausitzer Bergbauregion verdeutlicht: Die Trinkwasserversorgung im Großraum Berlin ist in Gefahr.
Wir brauchen einen klugen, länderübergreifenden Ansatz, um auch künftig ausreichend Wasser für die Haushalte, Wirtschaft, Landwirtschaft und Freizeit bereitzustellen.
Lösungen für veränderten Wasserhaushalt
Bislang war das Spreewasser zu bis zu 75 Prozent Grundwasser, das im Umfeld der Braunkohletagebaue abgepumpt wurde. Das ist eine ökologische Altlast der vergangenen Jahrzehnte. Dieses Wasser wird künftig in der Lausitz-Region bleiben, um die Grundwasserkörper endlich wieder aufzufüllen und weitere Seen entstehen zu lassen.
Für die Anlieger unterhalb – insbesondere die Metropolregion Berlin – wird weniger Wasser zur Verfügung stehen. Damit erwächst uns eine große Herausforderung, wenn man bedenkt, dass das Gros der Trinkwasserversorgung aus Uferfiltrat gewonnen wird. Auch im seenreichen Brandenburg müssen wir Wasser im Land halten und gute Speicher entwickeln und nutzen, so dass kritische Zeiträume wie Dürreperioden ausgeglichen werden können.
Wassernutzung auf den Prüfstand
Wassersparen ist oberstes Gebot. Viele Wassernutzungen gehören auf den Prüfstand – wie es auch die Nationale Wasserstrategie fordert. Darüber hinaus muss untersucht werden, ob Wasserressourcen aus anderen Einzugsgebieten die Spreeregion stützen können.
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