Demokratie ist kein Zuschauersport: Hier zählt eure Meinung!

  • Hier findet ihr unsere aktuelle Umfrage sowie die Meinungsbilder der letzten Monate.
  • Unsere aktuelle Umfrage im März: Was regt dich gerade am meisten auf?
  • Die Ergebnisse unserer Februar-Umfrage “Was stimmt dich zuversichtlich?” findet ihr unten.
  • Habt ihr einen Themenvorschlag für künftige Fragestellungen? Dann schreibt uns an website@gruene-bundestag.de 

     

Umfrage März: Was regt dich gerade am meisten auf?

Letztes Mal haben wir euch gefragt, woraus ihr Zuversicht schöpft. Heute drehen wir den Spieß um: Ob Rückwärtsgang beim Klimaschutz, Angriffe auf Frauenrechte oder die dreiste Doppelmoral der AfD – es gibt gerade mehr als genug Gründe, laut zu werden. Wir wollen wissen: Welches Thema treibt dich aktuell am meisten um?

Wähle bis zu zwei Antworten aus!

Hintergrundartikel zu den einzelnen Punkten


Auswertung Umfrage Februar: Was stimmt dich zuversichtlich?

Neues Jahr, neuer Schwung: Wir Grüne im Bundestag sind optimistisch eingestellt, dass wir in den kommenden Monaten auch aus der Opposition einiges erreichen werden: Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, für Frieden und Sicherheit, für Reformen des Sozialstaats - und damit ein spürbar sozialeres Miteinander.

Also haben wir auch euch gefragt, welche Entwicklungen euch aktuell am meisten Zuversicht geben. 

Ihr hattet die Wahl zwischen verschiedenen Themen – von der Energiewende bis zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das sind eure klaren Favoriten:

  • Platz 1: Die Wärmewende von unten (65,3 Prozent): Dass sich die Menschen nicht beirren lassen: 2025 wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Die Bürger*innen machen einfach weiter Klimaschutz – ganz pragmatisch bei sich selbst zu Hause.
  • Platz 2: Der unaufhaltsame Lauf der Erneuerbaren (57,1 Prozent): Dass die Erneuerbaren Energien 2025 erstmals über 55 Prozent unseres Strombedarfs gedeckt haben und wir bei den Genehmigungen für Windkraft einen absoluten Rekord sehen. Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten – sie ist jetzt das neue Normal.
  • Platz 3: Die überraschende Wende in Fernost (34,7 Prozent): Dass China, der größte Verursacher von CO₂, den Gipfel offenbar früher erreicht hat als geplant. Seit 2024 stagnieren oder sinken dort die Emissionen, weil Solar- und Windkraft so massiv ausgebaut werden, dass sie das Wirtschaftswachstum fast allein decken.

Danke an alle, die abgestimmt haben!

Fragen & Quellen für die Meldungen

  • Der unaufhaltsame Lauf der Erneuerbaren: Dass die Erneuerbaren Energien 2025 erstmals über 55% unseres Strombedarfs gedeckt haben und wir bei den Genehmigungen für Windkraft einen absoluten Rekord sehen. Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten – sie ist jetzt das neue Normal. Quelle
  • Die Rückkehr der wilden Natur: Erfolgsgeschichten wie die wachsende Luchs-Population im Thüringer Wald und Schwarzwald oder das Comeback der Kiebitze in unseren Schutzgebieten. Es zeigt: Wenn wir der Natur Raum geben, kehrt das Leben zurück. Quelle
  • Die Wärmewende von unten: Dass sich die Menschen nicht beirren lassen: 2025 wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Die Bürgerinnen machen einfach weiter Klimaschutz – ganz pragmatisch bei sich selbst zu Hause. Quelle
  • Die stabile Basis unserer Demokratie: Dass laut aktuellen Studien über 80% der Menschen fest zur Demokratie stehen und der gesellschaftliche Zusammenhalt vor Ort – in Vereinen, Nachbarschaften und Initiativen – viel stärker ist, als es auf Twitter & Co. manchmal scheint. Quelle
  • Der globale "Point of no Return": Dass die Welt endgültig verstanden hat: Fossil ist Vergangenheit. Weltweit wurde 2025 doppelt so viel in saubere Energie investiert wie in Öl und Gas. Egal wer wo regiert – die ökonomische Vernunft treibt die globale Wende voran. Quelle
  • Reparieren wird das neue Kaufen: Dass wir endlich Abschied von der Wegwerfgesellschaft nehmen: Dank des neuen Rechts auf Reparatur und dem EU-Reparaturindex lohnt es sich wieder, Dinge zu erhalten, statt sie wegzuwerfen. Das spart Geld und Ressourcen. Quelle
  • Europa rückt im Schlaf zusammen: Dass wir Europa wieder neu entdecken – und zwar klimafreundlich. Das Netz der Nachtzüge ist so dicht wie seit Jahrzehnten nicht mehr, und Reisen mit der Bahn ist durch einfachere internationale Buchungssysteme endlich stressfreier geworden. Quelle
  • Die überraschende Wende in China: Dass China, der größte Verursacher von CO₂, den Gipfel offenbar früher erreicht hat als geplant. Seit 2024 stagnieren oder sinken dort die Emissionen, weil Solar- und Windkraft so massiv ausgebaut werden, dass sie das Wirtschaftswachstum fast allein decken. Quelle

Eure Antworten des Monats: Dezember 2025

Die einen nennen es Lifestyle-Teilzeit, die anderen nennen es Care-Arbeit: Im Dezember 2025 haben wir euch zu euren Herausforderungen und Lösungsvorschlägen in punkto Vereinbarkeit gefragt.

Eure Wortbeiträge findet ihr Im Folgenden - und dazu eine Einordnung unserer Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin Irene Mihalic zu Vereinbarkeitsthemen in der parlamentarischen Arbeit. Eine Zusammenfassung haben wir an unseren für Gesellschaftspolitik zuständigen Fachbereich 5 geschickt. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden!

Ulrich, Niedersachsen: Wir Großeltern halten den Rücken frei

Als Großeltern spielt es für mich keine Rolle mehr, Vereinbarung von Familie und Beruf zu haben. Doch wenn wir als Großeltern nicht für unsere Kinder da wären, dann wäre keine Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich. Sie würden so unter Stress leiden, dass der familiäre Alltag zum Teil nicht mehr zu bewältigen wäre. Wir Großeltern halten den Kindern mit der Betreuung der Enkelkinder den Rücken frei.

Tina, Berlin: 30 Stunden Arbeitszeit für Eltern - mit finanziellem Ausgleich

Ich wünsche mir eine echte Wahl zwischen Familie und Beruf und der Aufteilung meiner begrenzten Zeit zwischen beidem und mehr. Meine Idealvorstellung zur Gestaltung unseres Familienlebens in gleichberechtigter Partnerschaft wären beide Elternteilen in 30 Stunden und den Rest als finanziellen Ausgleich vom Staat. Mit 30 Stunden lässt es sich wunderbar arbeiten, die Kinder an den Nachmittagen betreuen und zu Sport oder Musik begleiten, Logo- oder Ergotherapie, Kinderarzt- oder sonstige erforderlichen Termine wahrnehmen. Man kann sich tageweise abwechselnd oder auch gemeinsam als Familienzeit organisieren, ganz wie jede Familie das für sich als richtig empfindet. Es haben beide Elternteilen die Chance zu beruflicher Weiterentwicklung und Teilhabe. Nur leisten kann sich das keiner. Und wer es könnte, hat oft Positionen, die in Teilzeit nicht funktionieren. Gebt uns daher die Möglichkeit dazu, allem gerecht zu werden und finanziert den Ausgleich. Das wünsche ich mir.

Anonym, Brandenburg: bessere Hortbetreuung und Schulessen

standardmäßig Hortbetreuung auch in der 5. und 6. Klasse, kostenloses Schulessen und bessere Qualität, damit die Kinder es auch tatsächlich essen

Barbara, Nordrhein-Westfalen: Vorschläge für mehr Vereinbarkeit

Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Gute Ganztagsbetreuung, Faire und bessere Entlohnung von ErzieherInnen

Sanja, Berlin: AU & Freistellung für pflegende Angehörige

Ich pflege meine Mutter. Es wäre sehr hilfreich, wenn ihr behandelnder Arzt mir eine AU ausstellen könnte. Im Moment muss ich, nachdem ich sie versorgt habe, zu meinem Hausarzt. Ich bin dann den ganzen Tag unterwegs statt ihr was zu kochen. Kinderärzte dürfen m.E. dem Elternteil eine AU ausstellen. 5 Tage im Jahr für pflegende Angehörige ist auch sehr, sehr wenig. Wir müssen diese Probleme mehr ins Visier nehmen.

Anonym, Bayern: Mehr Rentenpunkte für Kindererziehung

Mehr Rentenpunkte für Kindererziehung.... wenn Frau und Mann zusammen 150/200% arbeiten müssen, um sich das Leben, Wohnen usw. leisten zu können und zudem nicht zusätzlich für die Rente sparen können (wie Kinderlose), dann erzeugt man mit eigenen Kindern entweder Altersarmut oder es geht zu Lasten der Kinder, denn keine noch so gute Betreuung kann die Liebe und Bindung zu Mama und Papa ersetzen.... Wenn beide (fast) full-time arbeiten!

Rita: Aufwandsentschädigung für politische Ehrenämter

Alle, die in Räten von größeren Städten aktiv sind, sollten ein Teilzeitgehalt bekommen ähnlich wie in den Niederlanden. Für eine Aufwandsentschädigung ehrenamtlich die anspruchsvolle Ratsarbeit gestalten, ist sehr schwer bzw. unmöglich. Auf Augenhöhe mit Hauptamtlichen der Stadtverwaltung schwer zu verwirklichen.

Vereinbarkeit im Bundestag
"Als Fraktion Bündnis 90/Die Grünen freuen wir uns sehr darüber, dass wir in unseren Reihen viele junge Mütter und Väter haben. Und obwohl die Akzeptanz für Eltern mit ihren Kindern in den Gebäuden des Bundestags in den letzten Jahren spürbar gestiegen ist, gibt es noch immer viele Hemmnisse, die es Müttern und Vätern unnötig erschweren Kinder und Parlament unter einen Hut zu bekommen. Das habe ich als Mutter und Abgeordnete selber so erlebt. Hier muss es schnell zu Verbesserungen kommen, damit der Bundestag sich in Sachen Vereinbarkeit auf den Stand der Zeit bringt."

Irene Mihalic, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin

Was wir Grüne im Parlament erreichen wollen

Wir brauchen vereinfachte und unkompliziertere Möglichkeiten zur Mitnahme von Kindern in Ausschuss- und Plenarsitzungen. Auch Kinderbetreuungsangebote müssen ausgebaut werden und im Bundestag zum Beispiel Eltern-Kind-Zimmer in allen Liegenschaften des Bundestags, Ruhe- und Stillräume sowie Kinderbetreuung auch in den Abendstunden gewährleistet sein. Wir befinden uns gerade in Gesprächen mit den Vertretern der anderen demokratischen Fraktionen, um auszuloten, welche Regelungen wir gemeinsam treffen können, um Mütter und Väter mit Mandat zu entlasten. Dabei ist uns selbstverständlich bewusst, dass wir als Bundestagsabgeordnete über Privilegien verfügen, die viele Müttern und Väter in Deutschland nicht haben. Deshalb ist es auch wichtig zu betonen, dass es uns nicht um zusätzliches Geld und Privilegien geht und gehen darf, sondern darum, eine verbesserte Vereinbarung von Mandat und Elternschaft zu ermöglichen.


Eure Antworten des Monats: November 2025

Was wäre dein Fokus für die grüne Oppositionsarbeit?


Eure Antworten des Monats: Oktober 2025

Wir haben gefragt, welche Themen sich die Leser*innen in unserem Newsletter wünschen.

86%
unserer Newsletter-Leser*innen interessieren sich für Klima- und Umweltpolitik: Das klare Top-Thema im Oktober.
62%
der Leser*innen wählten Energiepolitik als Thema Nummer 2 des Monats Oktober. Kein Wunder bei dem Reiche-Rollback weg von Erneuerbaren hin zu mehr Gas und Fossilen...
38%
Platz 3 verteilt sich gleichmäßig auf die Themen "Arbeit und Soziales", "Sicherheit", sowie "Familie, Kinder und Jugend": Ein klarer Auftrag für uns, soziale Gerechtigkeit weiterhin nach vorn zu stellen.

Eure Antworten des Monats: September 2025

Im August und September haben wir euch parallel zu den Sommergesprächen der grünen Abgeordneten in ihren Wahlkreisen gefragt, welche Themen euch besonders beschäftigen und welche Anregungen ihr der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen mitgebt. Hier findet ihr einige Beiträge im Wortlaut. Wo passend, haben wir Beiträge an die zuständigen Fachbereiche der Fraktion weitergeleitet und ergänzen ihre Antworten laufend.

Anonym, Nordrhein-Westfalen: Haltung zum Islam

Hallo :)
Ich bin neuerdings den Grünen beigetreten, weil ich grundsätzlich mich hier mit meinen Werten am meisten wiederfinde. Ich finde, ihr macht echt eine authentische und bürgerinteressierte Politik!

Gleichzeitig stört mich jedoch die Haltung der Grünen zum Islamismus. Ich finde hier wird zu wenig getan, um radikale Gruppen gewillt zu stoppen. Wie begründet ihr, dass ihr 2024 den Verbotsantrag von Muslim Interaktiv abgelehnt habt? 

Diesen Beitrag haben wir weitergeleitet - die Antwort aus dem Fachbereich 3:
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Bündnis 90/Die Grünen nehmen die Gefahr, die vom Islamismus sowohl für die innere Sicherheit als auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sehr ernst und bringen dies auch regelmäßig deutlich zum Ausdruck. Insbesondere unsere Religionsbeauftragte Lamya Kaddor hat sich in diesem Zusammenhang seit langem sehr deutlich zu Wort gemeldet. Auch das Verbot der Gruppierung „Muslim Interaktiv“ wurde von ihr zustimmend kommentiert, ebenso von den Grünen in Hamburg. Was uns von der AfD unterscheidet, auf deren Antrag im Bundestag Sie sich wohl beziehen, ist, dass wir nicht verallgemeinern und keinen antimuslimischen Rassismus befördern. Wir reichen der großen Mehrheit der Muslim*innen in Deutschland die Hand, die friedlich in Deutschland als gute Nachbarn mit uns leben. Die zumindest in Teilen rechtsextreme AfD tut genau das Gegenteil. Ihr politisches Geschäft ist die gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung all derjenigen, die nicht in ihr nationalistisches Weltbild passen. Davon grenzen wir uns in aller Deutlichkeit ab.

Anonym, Niedersachsen: Gleichgeschlechtliche Beziehung & Kinder

Ich bin in einer gleichgeschlechtliches Beziehung und möchte gerne irgendwann ein Kind bekommen. Leider muss ich dafür höhere Kosten und mehr rechtliche Hürden bewältigen als ein hetero-Paar das müsste (wenn es nicht auf natürlichem Weg schwanger werden kann). Sorgt dafür, dass die Kostenübernahme gleich ist und das zweite Elternteil ab Geburt anerkannt wird. Und auch einige Wochen freie Zeit für das zweite Elternteil, wäre sehr wichtig.

Diesen Beitrag haben wir weitergeleitet - die Antwort aus dem Fachbereich 5:
Die rechtliche Anerkennung und Gleichstellung queerer Familien war eines der Ziele des Aktionsplans „Queer leben“. Dieser wurde von der grünen Familienministerin Lisa Paus in der letzten Legislatur ins Leben gerufen. Eine Reform des Abstammungsrechts zur automatischen rechtlichen Anerkennung beider Eltern konnten wir leider nicht erreichen. Dass die aktuelle Bundesregierung den Aktionsplan nicht weiter führt, ist ein fatales Signal. Wir setzen uns daher weiter entschlossen für die rechtliche Gleichstellung von Regenbogenfamilien ein.

Valentin, Baden-Württemberg: Aufweichung des Verbandsklagerechts für öffentliche Infrastrukturvorhaben

Könnt ihr dazu Stellung beziehen? Das würde Straßen, Brücken, Immo-, Trassenbau, Wind-und PV Projekten enorm helfen, wenn die Behörden nicht mehr mit abertausenden Einwänden für jedes einzelne Vorhaben belastet werden dürfen, sondern z.B. Kläger Betroffenheit nachweisen müssen. Die Vorstufe von Aiwangers Vorschlag: https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-hubert-aiwanger-aussetzung-verbandsklagen-infrastruktur-li.3289309

Valentins Frage haben wir weitergeleitet - die Antwort aus dem Fachbereich 3:
Gerichtliche Überprüfbarkeit ist ein zentrales Element des Rechtsstaats. Ohne entsprechende Klagerechte fällt die Kontrolle durch die Gerichte aus. Schlimmer noch! Ohne entsprechende Klagerechte gibt es vielfach keine Möglichkeit, relevante Erwägungen effektiv in die Verfahren einfließen zu lassen. Im Ergebnis kann das schlimme und teure Folgen haben, die letztlich zumindest zum Teil gesamtgesellschaftlich getragen werden müssen. Wir appellieren daher dringend, den Rechtsstaat seine Arbeit machen zu lassen. Daran besteht ein hohes gesamtgesellschaftliches Interesse.

Anonym, Schleswig-Holstein: Armut & Bildung

Niemand kann etwas dafür, ob er oder sie in eine reiche oder arme Familie geboren wird, ob sie stabil ist, ob sie Wert auf Bildung legt, ob sie gewaltfrei ist und vieles mehr. Dennoch begleitet das eine Person ein Leben lang und verwehrt oder ermöglicht ihr so vieles. Bitte sorgt für mehr Bildungsgerechtigkeit, finanzielle Entlastung armer Familien/Menschen und niedrigschwellige Beratungs- und Hilfsangebote.

Diesen Beitrag haben wir weitergeleitet. Die Antwort aus dem Fachbereich 5:
Eltern mit Kindern stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Steigende Kosten, die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, besonders die Verantwortung Alleinerziehender, die Angst, nicht mehr mitzukommen – all das bereitet Sorgen. Dafür braucht es finanzielle Unterstützung, die Familien fördert und in schwierigen Lebensphasen Sicherheit gibt. Kindergeld und Kinderfreibetrag sind die Basis für die Unterstützung von Familien. Mit der stärksten Erhöhung des Kindergeldes in den vergangenen 30 Jahren und der Einführung des Sofortzuschlags konnten wir Millionen von Familien auf dem Höhepunkt der Inflation gezielt entlasten. Um der Ungleichheit der Entlastung zwischen Kinderfreibetrag und Kindergeld entgegenzuwirken, wollen wir zunächst die Höhe des Kindergeldes gesetzlich an die regelmäßige Erhöhung des Kinderfreibetrages koppeln. Perspektivisch gleichen wir die Entlastung von Familien über Kindergeld und Kinderfreibetrag an, denn alle Kinder sollen das gleiche Maß an finanzieller Unterstützung erhalten – egal wie viel ihre Eltern verdienen.

Jasnina, Nordrhein-Westfalen: Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ich wünsche mir eine Politik, die Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt miteinander verbindet. Die Grünen haben das Potenzial, diese Werte in die Zukunft zu tragen und Deutschland zu einem Land zu machen, das ökologisch, gerecht und menschlich gestaltet ist.

Anm. der Redaktion: Beitrag gekürzt.

 

Philipp, Baden-Württemberg: Was mich bewegt

Ich bin Mitglied bei den Grünen und mache mir zunehmend Sorgen um unsere Ausrichtung und Wirkung. Besonders im sozialpolitischen Bereich läuft uns „Die Linke“ den Rang ab. Ich habe die Befürchtung, dass wir Gefahr laufen, wie die SPD zu enden: als Mitläufer ohne klare Kante und ohne eigenes starkes Profil.

Wir müssen wieder realistischer werden und aufhören, in allen Punkten perfekt und fehlerlos wirken zu wollen. Das macht uns oft unnahbar. Wir sollten uns darauf besinnen, was uns 2018 und 2019 so stark gemacht hat – damals bei der Bayernwahl und der Europawahl. Robert Habeck hat uns bei der Bundestagswahl 2025 auf beeindruckende Weise gezeigt, wie man Politik macht, die Menschen abholt und bewegt.

Anm. der Redaktion: Beitrag gekürzt

Was wir Grüne im Bundestag anpacken wollen

Eine junge Frau an ihrem Arbeitsplatz im Flugzeugbau. Sie hält ein Werkzeug in der Hand und arbeitet an einem Metallteil.

Wirtschaft 2045: Unser Plan für eine starke, grüne und faire Wirtschaft

Wir Grüne im Bundestag wollen Deutschland zum innovativsten, klimafreundlichsten und widerstandsfähigsten Wirtschaftsstandort der Welt machen.

Einfach erklärt

Mehr dazu: Wirtschaft 2045: Unser Plan für eine starke, grüne und faire Wirtschaft
Ein Mann sitzt mit einem Kopfhörer vor einem Bildschirm in einem Kontrollzentrum

So schützen wir unsere Demokratie: Sicherheitsoffensive gegen hybride Bedrohungen

Wir Grüne im Bundestag fordern eine Gesamtstrategie der Bundesregierung, um unsere Gesellschaft gegen Angriffe von außen und innen zu wappnen. Das Herzstück ist ein laufend aktualisiertes Gesamtlagebild über hybride Bedrohungen.

Einfach erklärt

Mehr dazu: So schützen wir unsere Demokratie: Sicherheitsoffensive gegen hybride Bedrohungen
Blick in die Baumkronen eines wilden Regenwaldes

Klimakrise & Klimaschutz: Die Zeit für Ausreden ist vorbei

Wir als Grüne im Bundestag kämpfen auch bei massivem Gegenwind weiter für echten Klimaschutz. Wir haben einen Plan, wir haben die Zuversicht und wir machen Mut, diese Zukunft zu gestalten.

Einfach erklärt

Mehr dazu: Klimakrise & Klimaschutz: Die Zeit für Ausreden ist vorbei