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Misbah Khan: Absage der BAföG-Reform ist politisches Armutszeugnis

Zur Absage der BAföG-Reform durch Forschungsministerin Bär erklärt Misbah Khan, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Die Bundesregierung lässt Studierende mit horrenden Mieten und steigenden Lebenshaltungskosten allein. Schon jetzt leben mehr als ein Drittel aller Studierenden in Armut, doch auch für sie folgen aus den Ankündigungen der Bundesregierung nur Enttäuschungen. Die BAföG-Reform so sang- und klanglos abzusägen, ist ein politisches Armutszeugnis: Wer an den Bildungschancen junger Menschen spart, spart an Chancengerechtigkeit und den Fachkräften von morgen. Junge Menschen sind die Zukunft unseres Landes – deshalb muss das BAföG die steigenden Wohn- und Lebenshaltungskosten berücksichtigen und wieder mehr Studierende erreichen. Hier den Rotstift anzusetzen, wäre fatal.“