Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung und Optimierung unseres Web-Angebots. Nutzungsdaten dieser Webseite werden nur in anonymisierter Form gesammelt und gespeichert. Einzelheiten über die eingesetzten Cookies und die Möglichkeit, die Nutzungsdatenanalyse zu unterbinden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Pressemitteilung 25.04.2017

Tschernobyl: Atomausstieg konsequent umsetzen

Zum Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl erklären Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik, und Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

31 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl gibt es immer noch massive Probleme vor Ort. Es ist unklar, ob eine Katastrophe dieses Ausmaßes überhaupt jemals bewältigt werden kann. Tschernobyl bleibt ein Mahnmal für das tödliche Risiko und die Unbeherrschbarkeit der Atomkraft. Und Tschernobyl zeigt, dass wir endlich einen konsequenten Atomausstieg brauchen.

Wir fordern mehr Mitspracherecht für Anrainerstaaten bei den Sicherheitsanforderungen für grenznahe Atomkraftwerke und die Schließung der Atomfabriken Urenco und ANF Lingen, die das weltweite Atomkarussell weiter am Laufen halten. Wir fordern für den Katastrophenfall eine unbegrenzte Betreiberhaftung und eine Deckungsvorsorge von mindestens 25 Milliarden Euro. Das würde auch automatisch zu einer raschen Abschaltung der schlimmsten Schrottmeiler in Europa führen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher