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Pressemitteilung 10.04.2019

„Konversionstherapien“ bei Minderjährigen müssen rasch verboten werden

Zur Einberufung der Kommission zum Verbot der Konversionstherapien erklärt Ulle Schauws, Sprecherin für Frauenpolitik und Queerpolitik:

„Es ist ein Skandal, dass im Jahr 2019 Pseudotherapien, die darauf abzielen, die sexuelle Orientierung zu ändern, nach wie vor in Deutschland stattfinden. Es ist vielmehr eine „kranke“ Vorstellung, dass Lesben und Schwule wegen ihrer Liebe „geheilt“ werden könnten.

Daher unterstützen wir Grüne die Einberufung der Kommission zum Verbot der sogenannten „Konversionstherapien“ ausdrücklich. Bereits 2013 haben wir den ersten Gesetzentwurf zum Verbot von solchen Pseudotherapien bei Minderjährigen in den Bundestag eingebracht. Anfang dieses Jahres haben wir den zweiten Versuch gewagt und freuen uns über die Resonanz, einschließlich auch der von Seiten des Gesundheitsministers. 

Nun muss die Kommission ihre Arbeit schnell aufnehmen und noch vor der Sommerpause einen Maßnahmenkatalog samt einem Verbot der sogenannten „Konversionstherapien“ unterbreiten. Dieser Scharlatanerie von Behandlungen für Homosexuelle muss schnellstmöglich ein Ende gesetzt werden.“