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Statement 12.06.2019

Katrin Göring-Eckardt zur Nationalen Weiterbildungsstrategie

Zur Vorstellung der Nationalen Weiterbildungsstrategie erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

"Veränderung der Arbeitswelt und Weiterbildung sind Mega-Themen, die alle Menschen betreffen. Die Bundesregierung dreht hier nur das kleine Rad. Die öffentlichen Ausgaben für Weiterbildung stagnieren seit 20 Jahren. Das zeigt: Die schwarz-rote Koalition hat die Digitalisierung der Arbeit und den Wandel der Industrie bisher komplett verschlafen. Ohne stärkere finanzielle Förderung der Weiterbildung bleibt die Weiterbildungsstrategie der Bundesregierung ein Papiertiger.

Weiterbildung ist heute genauso wichtig wie Schule, Studium oder Erstausbildung im Betrieb. Ein ganzes Leben lang im gleichen Job, das wird nur noch für die wenigsten gelten. Wir wollen, dass in Zukunft alle beruflich und persönlich vorankommen. Der Meister darf nicht gegenüber dem Master benachteiligt werden. Aufstiegsfortbildungen sollen deshalb genauso wie das Studium kostenfrei werden.

Wir stehen für ein Recht auf Weiterbildung und starke Institutionen, die dieses Recht mit Leben füllen. Dafür schlagen wir den flächendeckenden Aufbau von Bildungsagenturen vor, in denen jeder Weiterbildungsinteressierte und jeder Betrieb erstklassige Beratung und passgenaue Förderung unter einem Dach findet.

Dafür sollen sich die regionalen Akteure vernetzen. Wir lassen nicht zu, dass Menschen oder ganze Regionen abgehängt werden. Von einem Recht auf Weiterbildung profitiert die Erzieherin aus Bochum genauso wie der Kohlekumpel aus der Lausitz."


 Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher