Statement vom 20.08.2021

Beate Müller-Gemmeke und Matthias Gastel zum Bahnstreik und Tarifeinheitsgesetz

Anlässlich der Streikankündigung der Lokführergewerkschaft GDL erklären Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik, und Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik:

Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik:
„Dieser Tarifstreit wird stark verkompliziert durch das unsägliche Tarifeinheitsgesetz von Union und SPD. Für dieses überflüssige Murks-Gesetz gab es nie eine stichhaltige Begründung. Union und SPD haben mit dem Tarifeinheitsgesetz das Nebeneinander von Tarifverträgen unnötig erschwert. Anstatt eine streikende Gewerkschaft zu kritisieren sollten sie lieber das Tarifeinheitsgesetz sofort einstampfen.“

Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik:
„Im Interesse von Fahrgästen und verladender Wirtschaft ist zu hoffen, dass alle Beteiligten schnellstmöglich wieder an den Verhandlungstisch zurück finden und jeweils die Fähigkeit zum Kompromiss zeigen. Derzeit hängen die Bahnfahrgäste in der Luft und wissen nicht, was auf sie zukommt.“

 

Foto von Beate Müller-Gemmeke MdB
Beate Müller-Gemmeke
Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik Koordinatorin Gewerkschafts- und Sozialbeirat