Jungen turnen im Lustgarten in Berlin.

Jugend

Chancen für alle Jugendlichen

  • Die allermeisten Jugendlichen blicken mit großem Optimismus in die Zukunft und haben sehr genaue Vorstellungen von dem, was richtig oder falsch ist.
  • Wir Grüne im Bundestag setzen mit unserer Jugendpolitik bei den Stärken und Interessen Jugendlicher an. Deshalb ist Partizipation die Basis von allem.
  • Wir kämpfen dafür, dass Jugendliche mitbestimmen, wer ihre Welt gestaltet und wie ihre Welt aussieht. Egal ob Schule, Jugendclub oder Wohnviertel: Jugendliche wissen, was sie brauchen und haben ein Recht mitzureden.

Wir Grüne im Bundestag wollen Chancen schaffen für alle Jugendlichen.

Partizipation: Jugendliche sollen mitmachen und mitmischen können

Ihre Meinungen, Wünsche und Vorstellungen können Jugendliche am besten dann äußern, wenn sie mitbestimmen können. Kinder- und Jugendbeteiligung soll deshalb an allen Orten des Aufwachsens möglich sein. Wir setzen uns dafür ein, das Wahlalter bei allen Wahlen abzusenken. Wir brauchen Schulen, an denen Beteiligung gelebt und gelernt und Vielfalt wertgeschätzt wird. Wer früh ernst genommen wird und spürt, dass man Dinge selbst verändern kann, lernt Demokratie und geht als Erwachsener sicherer durchs Leben.

Wir fordern:

  • Mehr politische Bildung in den Schulen und der Jugendhilfe.

Jugendhilfe: Stark ins eigene Leben durchstarten

Wir brauchen eine gut ausgestattete Jugendhilfe die junge Menschen – und auch die jungen Volljährigen – beim Aufwachsen unterstützt. Wir brauchen eine authentische Jugendarbeit, die Jugendliche, so verschieden sie auch sind, erreicht und Spaß macht. Um Integration erfolgreich zu gestalten, sollten die vorhandenen Strukturen für junge Flüchtlinge geöffnet werden. Ihre Situation und die ihrer Familien gehört in den Fokus der Jugendhilfeplanung.

Auch Lösungen für die prekäre Situation der Jugendhilfe im ländlichen Raum müssen her, denn dort fehlen oft Angebote.

Wir fordern:

Extremismus: Radikalisierung von jungen Menschen verhindern

Wir müssen alles unternehmen, damit junge Menschen nicht in menschenverachtende und Gewalt verherrlichende Ideologien abgleiten, seien sie rechtsextremistisch oder islamistisch. Das gelingt durch eine Kultur des Hinschauens. Mit einer Präventionsstrategie wollen wir Radikalisierung von Anfang an verhindern. Diese muss sich mit Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen junger Menschen beschäftigen und Barrieren, die einer gleichberechtigten Teilhabe im Weg stehen, beseitigen. Um den Nährboden für Radikalisierung trocken zu legen braucht es eine starke Kinder- und Jugendhilfe und gute Schulen, die Vielfalt und Beteiligung leben.

Wir fordern:

Weitere Informationen auch unter Innenpolitik.

Schulabschluss: Mit guter Bildung ab ins Leben

Mit dem Schulabschluss steht Jugendlichen die Welt offen – sollte sie zumindest. Wir wollen allen jungen Menschen einen Weg in ihre Zukunft ebnen, ohne dass sie in Sackgassen landen. Im Jahr 2016 sind 300.000 junge Leute, die eigentlich eine Ausbildung anfangen wollten, im „Übergangssystem“ gelandet. Das darf so nicht weitergehen. Gleichzeitig ist der Zugang zum Studium noch immer sehr abhängig von der Herkunft. Drei von vier Akademikerkindern studieren, nur eins von vier Arbeiterkindern. Und noch immer brechen viel zu viele das Studium ab, weil sie sich überfordert fühlen vom Lernen oder vom Dazuverdienen.

Wir fordern:

Weitere Informationen auch unter Bildung und Forschung.