Ein Eisbär geht über das Eis der Hudsonbay in Kanada.

Klimaschutz

Wir kämpfen für den Klimaschutz

  • Die vom Menschen verursachte Klimakrise wird zur Klimakatastrophe, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht drastisch reduzieren. Schon heute nehmen weltweit extreme Wetterereignisse wie Stürme, Hitze und Dürren stark zu. Auch die Gletscher schmelzen ab und der Meeresspiegel steigt an.
  • Wir Grüne im Bundestag kämpfen für konsequenten Klimaschutz. Wir wollen die Wirtschaft ökologisch modernisieren, das Klimaabkommen von Paris umsetzen und klimaschädliche Subventionen abbauen.
  • Im Bundestag setzen wir uns für ein Klimaschutzgesetz, den vollständigen Kohleausstieg und das Ende des fossilen Verbrennungsmotors ein. Wir Grüne im Bundestag wollen, dass Deutschland Vorreiter beim Klimaschutz ist.

Wir Grüne im Bundestag kämpfen für wirksamen Klimaschutz und die ökologische Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft

Klimaschutz: Mit Mut vorrangehen

Konsequenter Klimaschutz erhält unseren Planeten lebenswert. Dadurch verhindern wir eine gefährliche und unkontrollierbare Aufheizung der Erde mit dramatischen Folgen für Mensch und Natur. Klimaschutz sichert Wohlstand und Beschäftigung und macht die Welt gerechter, denn die Ärmsten leiden am meisten unter den Folgen der Klimakrise. Wir Grüne im Bundestag wollen die Wirtschaft ökologisch modernisieren, denn Nichthandeln wird teurer als mutiges Vorangehen. Das Klimaabkommen von Paris 2015 ist ein großes Hoffnungszeichen. Die Welt will umsteuern und die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst 1,5 Grad Celsius, begrenzen. Es macht Mut, dass die Vereinbarung so schnell in Kraft getreten ist. Jetzt muss sie umgesetzt und die Zusagen eingehalten werden. Leider tut die Bundesregierung nichts zur nationalen Umsetzung von Paris - außer zu reden. Wir Grüne im Bundestag dagegen stehen zu unserer Verpflichtung.

Wir fordern:

Weitere Informationen auch unter Energie und Mobilität.

Klimaschädliche Subventionen: Kein Geld für umweltschädliches Verhalten

Die Bundesregierung subventioniert derzeit klima- und umweltschädliches Verhalten mit über 50 Milliarden Euro pro Jahr. Umwelt- und klimaschädliches Verhalten wird so trotz der sich immer weiter verschärfenden Klimakrise in Deutschland nach wie vor in Form von Steuervergünstigungen und -ausnahmen belohnt. Das konterkariert jedes Klimaschutzziel, klimaschädliche Subventionen halten schmutzige Technologien im Markt und behindern damit den notwendigen Umbau der Energieversorgung. Sie verhindern zudem wirksame Anreize zu einer effizienten Nutzung von Energie. Um diese doppelte Schädigung des Klimas und der Umwelt zu beenden, müssen ökologisch schädliche Subventionen und Steuervergünstigungen konsequent abgebaut werden und dann zur Finanzierung von Klimaschutzprogrammen eingesetzt werden. Wir Grüne im Bundestag wollen so kurz- bis mittelfristig mindestens 12 Milliarden Euro jährlich zusätzlich für den Klimaschutz bereitstellen.

Wir fordern:

Weitere Informationen auch unter Haushalt.

Öl, Kohle und Gas: Keine Investitionen in schmutzige Technologien

Deutsche Konzerne, aber auch der Bund, Länder, Kommunen, öffentliche Banken und Versicherer haben viel Geld in fossile Energieträger investiert. Das heißt, auch mit öffentlichen Geldern wird die Klimakrise befeuert. Wir Grüne im Bundestag wollen, dass so viel Kapital wie möglich aus fossilen Energieträgern abgezogen wird und stattdessen dorthin fließt, wo es nachhaltigen Wohlstand und neue Jobs schafft. Das Stichwort dazu lautet "Divestment" und meint den Abzug von Investitionen aus Öl, Kohle und Gas. Wie Grüne im Bundestag sagen, wer Geld anlegt kann muss Einfluss nehmen.

Wir fordern:

  • Unternehmen sollen in ihren Jahresberichten ihre Klimarisiken offenlegen.
  • Bund, Länder und Kommunen sollten beim Divestment Vorbild sein.
  • KfW und ihre Töchter sollen internationale Kohleprojekte nicht mehr finanzieren.
  • Auf Bundesebene sollen der Fonds für Beamtenpensionen und die Rücklagen der Bundesanstalt für Arbeit ihre Finanzmittel in klimafreundliche Alternativen umschichten.

Weitere Informationen auch unter Finanzen.