Eine älterer Mann und eine ältere Frau sitzen auf einer Bank

Rente

Für eine stabile Rente und ein gutes Leben im Alter

  • Wenn es um die Rente geht, ist es wichtig, heute über das Jahr 2030 hinaus zu blicken. Immer mehr Menschen fragen sich, wie sie ihren Ruhestand sichern können, wenn das Rentenniveau immer weiter sinkt und auch die Riester-Rente hinter den Erwartungen zurückbleibt.
  • Wir Grüne im Bundestag arbeiten an Konzepten und parlamentarischen Initiativen, die eine stabile Rente und ein gutes Leben im Alter ermöglichen, auch für jene Bürgerinnen und Bürger, die (zeitweise) wenig verdient, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, arbeitslos oder dauerhaft erkrankt waren.
  • Mit zahlreichen Initiativen setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen die Sicherheit bekommen, dass sich ihre Beiträge im Alter für sie auszahlen und sie vor Armut geschützt sind.

Wir wollen eine stabile Rente und ein gutes Leben im Alter, auch für jene Menschen, die (zeitweise) wenig verdient, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, arbeitslos oder dauerhaft krank waren.

Rente: Wer für das Alter vorsorgt, braucht und will Sicherheit

Wer über viele Jahrzehnte für das Alter vorsorgt, braucht und will die Sicherheit, dass sich Beiträge im Alter auch auszahlen. Deshalb sollte das Rentenniveau nicht weiter sinken. Wir achten darauf, dass die eingezahlten Beiträge zur Rentenversicherung und die ausgezahlten Leistungen in einem angemessenen Verhältnis stehen, damit auch die junge Generation weiter Vertrauen in  die Rentenversicherung hat. Die gesetzliche Rentenversicherung ist die mit Abstand wichtigste Säule der Alterssicherung. Doch die großen Herausforderungen des demographischen Wandels wird selbst eine starke Rentenversicherung nicht allein stemmen können. Daher spielen auch die ergänzende Betriebsrente und die private Altersvorsorge eine wichtige Rolle.

Wir fordern:

Bürgerversicherung: Soziale Gerechtigkeit für alle

Nach unserer Überzeugung ist eine gesetzliche Rentenversicherung, die alle einbezieht, Ausdruck einer solidarischen und inklusiven Gesellschaft. Soziale Gerechtigkeit heißt für uns, alle, die sich in einer vergleichbaren wirtschaftlichen Situation befinden, sind auch in der Alterssicherung gleich zu behandeln.

Wir fordern:

Altersarmut: Ein gutes und selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner sind von Altersarmut betroffen. Dass Menschen im Alter ein gutes und selbstbestimmtes Leben führen können, ist für uns eine Frage der Gerechtigkeit und Würde. Fair bezahlte und gute Beschäftigung erleichtert auch die Vorsorge für das Alter.

Wir fordern:

Alterssicherung: Gleichstellung der Frauen bei der Rente

Viele Frauen können von ihrer eigenen Rente eher schlecht als recht leben, wenn sie überhaupt eine eigene Rente haben. Zwar verbessert sich ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt nach und nach. Geht es jedoch im bisherigen Schneckentempo weiter, wird die Gleichstellung der Frauen bei der Rente erst in 70 Jahren erreicht. Das dauert uns zu lange.

Wir fordern:

Ruhestand: Mit flexiblen Übergängen

Den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten, das wünschen sich die meisten. Manche möchten ihre Arbeitszeit reduzieren und Schritt für Schritt aussteigen, manche lieber über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten. Wieder andere wollen einen klaren Schlussstrich ziehen und sobald wie möglich ganz aus dem Erwerbsleben ausscheiden.

Wir fordern:

Ost und West: Gleiches Rentenrecht

Mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung ist das Rentenrecht in Ost - und Westdeutschland noch immer ungleich. Das ist nicht mehr zu rechtfertigen. Wir setzen uns dafür ein, dass schon heute alle maßgeblichen Größen zur Entstehung und Berechnung der Rente vereinheitlicht werden

Wir fordern: