GreenTech als Wachstumstreiber

Netzwerkabend

Veranstaltungsdetails

18:30 - 21:30 Uhr
Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, (Eingang West) Europasaal 4.900
Zur Anmeldung
bis

Über die Veranstaltung

  • Die GreenTech-Branche boomt, steht aber auch vor großen Herausforderungen.
  • Wir wollen die Branche weiter stärken und Deutschland und Europa zum Innovationstreiber der klimaneutralen Industrie machen.
  • Deshalb haben wir beim Netzwerkabend „GreenTech“ mit Vertreter*innen der Branche diskutiert, was sie jetzt akut brauchen.

Netzwerkabend „GreenTech als Wachstumstreiber“

Am 9. Juni lud unsere Fraktion unter Federführung unserer Sprecherin für Wirtschaftspolitik, Dr. Sandra Detzer sowie Julian Joswig, Berichterstatter für Industriepolitik und GreenTech, Vertreter*innen der GreenTech-Branche zu einem intensiven Austausch in den Bundestag ein. Die zentrale Botschaft des Abends setzte Sandra Detzer direkt zu Beginn: GreenTech ist längst aus der Nische herausgetreten und bildet das Fundament unserer industriellen Zukunft. 

Von der Idee zur schnellen Skalierung

Die Fakten sprechen für sich: Mit 3,4 Millionen Beschäftigten und einer Bruttowertschöpfung von 314 Milliarden Euro ist GreenTech ein echter Wirtschafts- und Wachstumsmotor. Die Speaker Tobias Lechtenfeld, Executive Director von Tech for Net Zero, und Dr. Wiebke Lüke, Gründerin und Geschäftsführerin der WEW GmbH, machten in ihren Impulsen klar, dass das nötige Know-how – sei es bei grünem Wasserstoff oder modernen Speichersystemen – in Europa längst vorhanden ist.

Das Nadelöhr bleiben die Finanzierung und die zügige Skalierung. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, braucht die Branche vor allem eines: Planungssicherheit durch verlässliche politische Rahmenbedingungen. Ein politischer Zickzack-Kurs, wie er derzeit von Bundesregierung betrieben wird, verunsichert dagegen Investor*innen und spielt der Konkurrenz in Asien und den USA in die Hände. Dabei geht es in der Frage nicht allein um Klimaschutz, sondern vor allem auch um wirtschaftliche Souveränität, Resilienz und Versorgungssicherheit.

Staatliche Hebel nutzen und „Made in Europe“ stärken

So ist die Politik gefragt: Eine moderne Industrie- und Wachstumspolitik muss die Stärken und Innovationskraft der Unternehmen gezielt mit den Chancen von Dekarbonisierung und Digitalisierung verbinden. Julian Joswig verwies hierbei auf den enormen Hebel der öffentlichen Hand. Wenn der Staat bei seinen Beschaffungen konsequent auf klimaneutralen Beton oder grünen Stahl setzt, entstehen verlässliche grüne Leitmärkte, die den Unternehmen Sicherheit geben. Zudem herrschte Einigkeit darüber, dass „Made in Europe“ angesichts des europäischen Industrial Accelerator Acts (IAA) kein leeres Schlagwort bleiben darf. Die Bundesregierung muss die Bestrebungen der EU-Kommission aktiv unterstützen. Nur so können wir kritische Komponenten und Klimatechnologien in Europa halten und Resilienz, Wertschöpfung und gute Jobs sichern.

 

  • Veranstalter
    FB 1-Koordinationsbüro (Wirtschaft und Soziales)
    Platz der Republik 1, 11011 Berlin
    TEL 030/227 51121
    fachbereich1@gruene-bundestag.de

Programm

Begrüßung

Dr. Sandra Detzer MdB 
Sprecherin für Wirtschaftspolitik
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Julian Joswig MdB 
Berichterstatter für Industriepolitik und GreenTech
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18:30 Uhr

Politischer Impuls

Katharina Dröge MdB 
Fraktionsvorsitzende
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

18:40 Uhr

Impuls aus der Wirtschaft

Tobias Lechtenfeld
Executive Director
Tech for Net Zero

18:50 Uhr

Podiumsdiskussion mit

Michael Bloss MdEP
Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie
The Greens/EFA in the European Parliament

Tobias Lechtenfeld 
Executive Director
Tech for Net Zero

Dr. Wiebke Lüke (angefragt)
Gründerin & Geschäftsführerin
WEW GmbH 

Moderation: Dr. Sandra Detzer MdB

19:05 Uhr

Wrap-up

Dr. Andreas Audretsch MdB
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

19:35 Uhr

Netzwerkabend

19:40 Uhr

Ende der Veranstaltung

21:30 Uhr

Mit dabei aus der Fraktion

Katharina Dröge
 

Fraktionsvorsitzende

Andreas Audretsch
 

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Dr. Sandra Detzer
 

Sprecherin für Wirtschaftspolitik

Julian Joswig
 

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