Im Bezirk der Flüsse: Stefan Schmidt
Naab, Regen, Vils, Pfreimd, Schwarzach und sogar die Donau - man könnte sagen, die Oberpfalz ist ein Bezirk der Flüsse. Sie machen Naherholung, Wasserkraftwerke, Kanutourismus und Fischzucht möglich.
Doch wie wirkt sich der Klimawandel in Form von Trockenstress auf unsere Flüsse aus? Der Oberpfälzer Abgeordnete Stefan Schmidt, Sprecher für Tourismuspolitik, hat sich entlang der Flüsse auf den Weg gemacht und sich ausführlich mit Expertinnen und Experten dazu ausgetauscht.
Wahlkreisbüro MdB Stefan Schmidt
Wie hängen Klimawandel, Gewässerschutz und Tourismus zusammen? Darüber diskutierte der grüne Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt gemeinsam mit rund 30 Interessierten in der Klostermühle Altenmarkt beim Cham.
Schnell wurde deutlich: Die Folgen des Klimawandels sind längst in der Region angekommen und spürbar. Niedrige Wasserstände, steigende Wassertemperaturen und zunehmende Nährstoffbelastungen setzen Flüsse und Bäche unter Druck. Gleichzeitig wirken sich Hitze und Trockenheit auf Freizeit, Tourismus und Wirtschaft aus. Der beliebte Further Triathlon musste beispielsweise wegen Hitze und der Blaualgen-Belastung eines Sees verschoben werden.
Einigkeit bestand darüber, dass gesunde Gewässer mehr Raum und Schutz brauchen. In diesem Zusammenhang sollte auch die Europäischen Wasserrahmenrichtlinie konsequent umgesetzt werden.
Naturnahe Ufer, Auwälder und beschattende Bäume helfen dabei, Flüsse widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen und damit wertvolle Lebensräume zu erhalten. So bewahren wir nicht nur diese wichtige Lebensgrundlage für bedrohte Fischarten und andere Lebewesen, sondern schaffen gleichzeitig auch Räume für einen naturnahen und naturverträglichen Tourismus für Einheimische und Gäste.
"Unsere Flüsse sind Lebensadern für Mensch und Natur. Sie zu schützen bedeutet, unsere Lebensgrundlagen zu sichern - heute und für kommende Generationen."