Pressemitteilung 26.09.2016

Tierquälerei im Stall muss gestoppt werden

Wir haben heute eine Aktuelle Stunde mit dem Titel „Konsequenzen aus Berichten über katastrophale Zustände in Tierställen“ beantragt. Dazu erklärt Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin:

Industrielle Massentierhaltung hat mit artgerechter Tierhaltung nichts zu tun. Wir sind mit erschreckenden Berichten von Tierquälerei konfrontiert. Das haben die Bilder der Tierschutzorganisation Ariwa gezeigt. Landeschefs der Bauernverbände und Vorsitzende führender Interessenvertretungen wird vorgeworfen, in ihren Ställen massives Tierleid geschehen zu lassen. All ihren Bezeugungen, Tieren in den modernen Ställen ginge es gut, müssen wir entgegnen, dass das offensichtlich nicht so ist. Tiere ertragen - und das zeigen die grausamen Bilder - schreckliches Leid.

Tierquälerei muss endlich ein Ende bereitet werden. Agrarminister Schmidt ist mit dem Versprechen angetreten, es müsse den Tieren am Ende seiner Amtszeit besser gehen als jetzt. Von diesem Versprechen sind er und die Bundesregierung meilenweit entfernt.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

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