Statement vom 26.02.2020

Beate Müller-Gemmeke und Ulle Schauws zu den aktuellen Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung zur unterschiedlichen Einkommenssituation zwischen Frauen und Männern

Zu den aktuellen Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung zur unterschiedlichen Einkommenssituation zwischen Frauen und Männern erklären Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik, und Ulle Schauws, Sprecherin für Frauenpolitik:

„Es ist wirklich kein Wunder, dass der Gender Pay Gap bei uns weiterhin existiert. Die Bundesregierung hat bisher viel zu wenig getan, um hier gerechte Verhältnisse zu schaffen.

Das von ihr auf den Weg gebrachte Entgelttransparenzgesetz tut so, als würde es Gerechtigkeit schaffen wollen, doch in Wirklichkeit ist es völlig nutzlos. Frauen, die weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, brauchen vor allem echten Rückhalt, wenn sie ihre Ansprüche durchsetzen wollen. Deshalb wäre ein Verbands- und Gruppenklagerecht dringend notwendig, so dass diese Frauen nicht allein dastehen, wenn sie gegen ungerechte Entlohnung vorgehen wollen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Beate Müller-Gemmeke
Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik Koordinatorin Gewerkschafts- und Sozialbeirat
Ulle Schauws
Sprecherin für Frauenpolitik Sprecherin für Queerpolitik