Statement vom 19.02.2019

Beate Walter-Rosenheimer zur Studie der Bertelsmann-Stiftung/Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern

Zur neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik:

"Wieder zeigt sich, Kinder und Jugendliche in Deutschland brauchen mehr Beteiligungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen einmal mehr, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche in altersgerechter Form zu beteiligen. Ein richtiger und konsequenter Schritt wäre hier die Absenkung des Wahlalters auf Bundesebene auf 16 Jahre. Denn Jugendliche brauchen eine starke Stimme. Sie können und sollen mitgestalten. Das muss endlich auch die Bundesregierung einsehen. Der kürzlich eingerichtete Beirat zur gemeinsamen Jugendstrategie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist vielleicht gut gemeint, aber nicht gut durchdacht und nicht gut gemacht. Kein Jugendlicher wurde als ständiges Mitglied benannt. Dabei kennen junge Menschen ihre Belange am besten selbst. Politik sollte viel mehr mit Jugendlichen reden, statt nur über sie. Wir wollen, dass Jugendliche mehr Mitspracherechte erhalten und dadurch schon früh an Entwicklungen in unserer Gesellschaft partizipieren können, die die Jugendlichen schließlich auch selbst betreffen. Die Bewegung Fridays for future macht deutlich, dass Jugendliche eine eigene Meinung haben, sich organisieren können und wollen und nicht länger tatenlos zusehen, wie Erwachsene über ihre Zukunft bestimmen. Dem sollte auch Bundesministerin Giffey endlich Rechnung tragen."

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