Statement vom 23.04.2020

Omid Nouripour zum Ende der Waffenruhe im Jemen

Zum Auslaufen der zweiwöchigen Waffenruhe der saudisch geführten Anti-Houthi-Allianz im Jemen erklärt Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik:

"Die am 9. April einseitig von Saudi-Arabien erklärte Waffenruhe war eine begrüßenswerte Initiative. Leider lehnten die Houthi-Rebellen die Waffenruhe, die dem Appell von UN-Generalsekretär Antonio Guterres für einen weltweiten humanitären Waffenstillstand folgte, von Beginn an ab und setzten die Kämpfe in verschiedenen jemenitischen Provinzen fort. Dieses Verhalten der Houthis wird eine Verbesserung der dramatischen humanitären Situation im Jemen weiter erschweren. Angesichts der verheerenden Überflutungen in Aden und anderswo im Jemen ist dieses Verhalten besonders zu kritisieren. Die Bundesregierung sollte den Iran auffordern, auf die Houthis einzuwirken, die Kampfhandlungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der verheerenden humanitären Situation im Jemen zu unterbrechen. Auch muss sie schnell Hilfen prüfen, um die akute Not in den von den Überflutungen betroffenen Gebieten rasch zu lindern."

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