Umfragen-Archiv

Was euch zuversichtlich stimmt, was euch im Frühjahr am meisten aufgeregt hat und wie groß eure Sorge um sauberes Wasser ist: Im Archiv findet ihr die Ergebnisse unserer Umfragen aus den vergangenen Monaten – mit Auswertung und Hintergrund-Artikeln.

Ergebnisse Mai: Was sind eure größten Wassersorgen?

Für uns ist klar: Sauberes Wasser darf kein Luxus sein. Die Klimakrise und manche Stoffe, die ins Wasser gelangen sind eine echte Herausforderung. Für Klärwerke und auch für die Natur, die uns eigentlich viel Arbeit beim Wasserreinigen abnimmt. Die Bundesregierung unternimmt aktuell nicht genug gegen die Verschmutzung und schützt uns nicht vor hohen Wasserpreisen. Deswegen setzen wir Grüne im Bundestag seit Mai einen Schwerpunkt auf dieses Thema: Damit Wasser für alle sauber und bezahlbar bleibt und ausreichend zur Verfügung steht. Gebündelte Infos findet ihr auf unserer Themenseite: Sauberes Wasser für alle!

Für euch ist klar: Mit 78% sorgten sich im Mai die meisten Teilnehmenden um die Knappheit des blauen Golds, und 48% um Verschmutzung. Für 31% sind Kosten das größte Problem. Nur 2% haben zu diesem wichtigen Thema keine Meinung – gut so!

Eure Wasser-Sorgen: Knappheit & Verschmutzung

Der Textersatz für das Diagramm befindet sich in der folgenden Datentabelle.
Dies ist der Textersatz für das Diagramm.
Knappheit (78%) Verschmutzung (48%) Kosten (31%) keine Meinung (2%)
74 46 29 2

Umfrage April: Erwartet ihr in der nächsten Zeit grundlegende Reformen?

Nach dem Herbst der Reformen folgte der Winter des Stillstands, und ein Frühling des Fortschritts zeichnet sich auch nach den Berichten der Expert*innenkommissionen nicht ab. Inmitten einer der schwersten globalen Energiekrisen der Geschichte zeigt die Bundesregierung statt mutiger Reformen vor allem: Mutlosigkeit und Lähmung.

Wird Schwarz-Rot die aktuellen Herausforderungen endlich angehen? Das fragten wir Grüne im Bundestag im April uns – und euch.

Das Ergebnis spiegelt auch unsere politische Einschätzung aus Fraktionssicht: 60% waren sehr skeptisch, ob die schwarz-rote Koalition weitgehende Reformen angeht und 27% eher skeptisch. Nur 5% hielten es für sehr wahrscheinlich, dass die Regierung den Ernst der Lage in konkretes Handeln umsetzt, und 10% eher wahrscheinlich.

Wir finden: das wird der Dimension dieser Krise nicht gerecht. Wir haben daher einen Krisenaktionsplan für spürbare Entlastungen und langfristige strukturelle Verbesserungen vorgelegt.

Welche Reformen wir Grünen im Bundestag angehen würden

Während die schwarz-rote Regierung zögert und sich zerlegt, erarbeiten wir Grüne im Bundestag zukunftsfeste Konzepte, wie es anders gehen könnte:

Lest gern in den verlinkten Beschlüssen und Autor*innenpapieren unsere Reformvorschläge nach! Weitere Themen findet ihr in unseren Fachtexten.

Ergebnis der April-Umfrage: 60% sehen Reformpläne von Schwarz-Rot sehr skeptisch!

Der Textersatz für das Diagramm befindet sich in der folgenden Datentabelle.
Dies ist der Textersatz für das Diagramm.
sehr skeptisch eher skeptisch eher wahrscheinich sehr wahrscheinlich
37 17 6 3

Auswertung der März-Umfrage im Detail

Im März waren viele von uns und euch auf der Straße: Ob Rückwärtsgang beim Klimaschutz, Angriffe auf Frauenrechte oder die dreiste Doppelmoral der AfD – es gab mehr als genug Gründe, laut zu werden.

Hier euer sehr klares Meinungsbild zu den Aufregerthemen im März:

  • Platz 1: Die Ausbremsung der Energiewende (84 Prozent der Teilnehmenden): Dass der mühsam erkämpfte Ausbau der Erneuerbaren wieder blockiert wird und neue Pläne wie ein echter "Solarkiller" wirken.
  • Platz 2: Das Aushungern der Kommunen (33 Prozent): Dass die Erneuerbaren Energien 2025 erstmals über 55 Prozent unseres Strombedarfs gedeckt haben und wir bei den Genehmigungen für Windkraft einen absoluten Rekord sehen. Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten – sie ist jetzt das neue Normal.
  • Platz 3: Die realitätsfremde Teilzeit-Debatte (24 Prozent): Dass China, der größte Verursacher von CO₂, den Gipfel offenbar früher erreicht hat als geplant. Seit 2024 stagnieren oder sinken dort die Emissionen, weil Solar- und Windkraft so massiv ausgebaut werden, dass sie das Wirtschaftswachstum fast allein decken.

Danke an alle, die abgestimmt haben! 

Anzahl abgegebener Stimmen gesamt: 146; Teilnehmende: 83. 

 

 

Hintergrundartikel zu den einzelnen Punkten

Was Newsletter-Leser*innen im März am meisten aufgeregt hat

Der Textersatz für das Diagramm befindet sich in der folgenden Datentabelle.
Dies ist der Textersatz für das Diagramm.
Ausbremsung der Energiewende Aushungern unserer Kommunen realitätsfremde Teilzeit-Debatte Frauenrechte als Randnotiz Der respektlose Umgang mit der Kultur
70 27 20 15 14

Auswertung Umfrage Februar: Was stimmt dich zuversichtlich?

Neues Jahr, neuer Schwung: Wir Grüne im Bundestag sind optimistisch eingestellt, dass wir in den kommenden Monaten auch aus der Opposition einiges erreichen werden: Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, für Frieden und Sicherheit, für Reformen des Sozialstaats - und damit ein spürbar sozialeres Miteinander.

Also haben wir auch euch gefragt, welche Entwicklungen euch aktuell am meisten Zuversicht geben. Danke an alle, die abgestimmt haben!

Ihr hattet die Wahl zwischen verschiedenen Themen – von der Energiewende bis zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das sind eure klaren Favoriten:

  • Platz 1: Die Wärmewende von unten (65,3 Prozent): Dass sich die Menschen nicht beirren lassen: 2025 wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Die Bürger*innen machen einfach weiter Klimaschutz – ganz pragmatisch bei sich selbst zu Hause.
  • Platz 2: Der unaufhaltsame Lauf der Erneuerbaren (57,1 Prozent): Dass die Erneuerbaren Energien 2025 erstmals über 55 Prozent unseres Strombedarfs gedeckt haben und wir bei den Genehmigungen für Windkraft einen absoluten Rekord sehen. Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten – sie ist jetzt das neue Normal.
  • Platz 3: Die überraschende Wende in Fernost (34,7 Prozent): Dass China, der größte Verursacher von CO₂, den Gipfel offenbar früher erreicht hat als geplant. Seit 2024 stagnieren oder sinken dort die Emissionen, weil Solar- und Windkraft so massiv ausgebaut werden, dass sie das Wirtschaftswachstum fast allein decken.

Fragen & Quellen für die Meldungen

  • Der unaufhaltsame Lauf der Erneuerbaren: Dass die Erneuerbaren Energien 2025 erstmals über 55% unseres Strombedarfs gedeckt haben und wir bei den Genehmigungen für Windkraft einen absoluten Rekord sehen. Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten – sie ist jetzt das neue Normal. Quelle
  • Die Rückkehr der wilden Natur: Erfolgsgeschichten wie die wachsende Luchs-Population im Thüringer Wald und Schwarzwald oder das Comeback der Kiebitze in unseren Schutzgebieten. Es zeigt: Wenn wir der Natur Raum geben, kehrt das Leben zurück. Quelle
  • Die Wärmewende von unten: Dass sich die Menschen nicht beirren lassen: 2025 wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Die Bürgerinnen machen einfach weiter Klimaschutz – ganz pragmatisch bei sich selbst zu Hause. Quelle
  • Die stabile Basis unserer Demokratie: Dass laut aktuellen Studien über 80% der Menschen fest zur Demokratie stehen und der gesellschaftliche Zusammenhalt vor Ort – in Vereinen, Nachbarschaften und Initiativen – viel stärker ist, als es auf Twitter & Co. manchmal scheint. Quelle
  • Der globale "Point of no Return": Dass die Welt endgültig verstanden hat: Fossil ist Vergangenheit. Weltweit wurde 2025 doppelt so viel in saubere Energie investiert wie in Öl und Gas. Egal wer wo regiert – die ökonomische Vernunft treibt die globale Wende voran. Quelle
  • Reparieren wird das neue Kaufen: Dass wir endlich Abschied von der Wegwerfgesellschaft nehmen: Dank des neuen Rechts auf Reparatur und dem EU-Reparaturindex lohnt es sich wieder, Dinge zu erhalten, statt sie wegzuwerfen. Das spart Geld und Ressourcen. Quelle
  • Europa rückt im Schlaf zusammen: Dass wir Europa wieder neu entdecken – und zwar klimafreundlich. Das Netz der Nachtzüge ist so dicht wie seit Jahrzehnten nicht mehr, und Reisen mit der Bahn ist durch einfachere internationale Buchungssysteme endlich stressfreier geworden. Quelle
  • Die überraschende Wende in China: Dass China, der größte Verursacher von CO₂, den Gipfel offenbar früher erreicht hat als geplant. Seit 2024 stagnieren oder sinken dort die Emissionen, weil Solar- und Windkraft so massiv ausgebaut werden, dass sie das Wirtschaftswachstum fast allein decken. Quelle

Was euch zuversichtlich stimmt

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Wärmewende Erneuerbare China Demokratie Natur Global Schlafwagen Raparieren
65 57 35 31 27 24 20 16