Wasser ohne Ende - oder?
Durch den Alb-Donau Kreis fließen unter anderem Donau, Lone, Nau, Blau, Ach, Schmiech und Lauter - sie prägen seit Millionen Jahren die Landschaft und bestimmen bis heute maßgeblich die regionale Wasserversorgung. Mit dieser Versorgung und der Frage, wie sie auch in Zukunft gesichert werden kann, hat sich MdB Marcel Emmerich im Rahmen seiner jährlichen Radtour durch den Wahlkreis beschäftigt: von historischen und aktuellen Pumpwerken bis zur Landeswasserversorgung in Langenau. Besonderes Highlight: Ein Besuch bei einer Wasserbüffel-Herde Rammingen.
Wahlkreisbüro Marcel Emmerich
Wahlkreisbüro Marcel Emmerich
Wasserbüffel für den Landschaftsschutz
Die Tiere brauchen nicht nur Wasser, um sich zu suhlen und eine schützende Schlammschicht zu bilden, sie pflegen und schützen im Langenauer Ried die Landschaft und halten durch das Abfressen von Gehölz und Sträuchern wichtige Lebensräume in diesem Feuchtgebiet offen - für bedrohte Arten wie dem Kiebitz, der Bekassine und Amphibien. Der Einsatz der imposanten Tiere trägt damit auch zum Erhalt des Niedermoors bei.
Super Wassersituation – noch
Rund 80 Prozent des Alb-Donau-Kreises liegt in Wasserschutzgebieten: Die Qualität des Wassers hier ist hervorragend und das Grundwasser muss kaum aufbereitet werden. Bei der Landeswasserversorgung in Langenau wird zusätzlich Donauwasser gereinigt. Von Langenau aus werden 250 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg und Bayern mit Trinkwasser beliefert - mit bis zu 100 Millionen Kubikmeter Trinkwasser jährlich. Super Wassersituation also im Wahlkreis.
Aber auffällig oft fiel bei Terminen das Wörtchen "noch": Noch ist das Grundwasser hier kein Problem. Aber deutlich zu spüren ist auch hier, dass nach den zu warmen Wintern die Schneeschmelze ausbleibt. Und nur, wenn das Grundwasser, die Landschaft mit Flüssen und Feuchtgebieten und die Quellen auch geschützt werden, lässt sich die Trinkwasserversorgung sichern.
Fun Facts von der Alb
- Ein ausgewachsener Wasserbüffel wiegt bis zu 1000 Kilogramm - und kann schwimmen.
- Altheim (Alb) am Meer: Wir haben gelernt, dass das Jurameer, aus dessen Gesteinsablagerungen das Mittelgebirge Schwäbische Alb entstanden ist, einmal einen Strand in einer der nördlichsten Gemeinden meines Wahlkreises hatte. Heute heißt die Stelle hoch am Ortsrand noch immer "Kliff" und man kann dort bei gutem Wetter die Alpen sehen.