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Pressemitteilung 14.06.2018

Antarktis: Neue Daten zum Abschmelzen erzwingen Handeln

Zu den neuen Daten der NASA und ESA, denen zufolge die Eismassen der Antarktis sehr viel schneller abschmelzen als in der Vergangenheit und somit auch der Meeresspiegel schneller ansteigt, erklärt Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik:

Die neuen Erkenntnisse des Alfred-Wegener-Instituts, die auf Daten der Weltraumbehörden NASA und ESA beruhen, bestätigen: die Klimakrise verschärft sich zunehmend. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fanden heraus, dass sich der durch die Antarktis verursachte Meeresspiegelanstieg im Vergleich zum Zeitraum von 1992 bis 2012 in den letzten fünf Jahren verdreifachte. Dies trug stark zur jetzt festgestellten Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs bei.

Mal wieder zeigt sich deutlich, dass wir schnell und bestimmt handeln müssen, um die Zerstörung von komplexen, jahrhundertealten Ökosystemen zu verhindern. Umso erschreckender ist es, dass sich die Bundesregierung vor allem hinter Floskeln versteckt und international keine Initiative mehr ergreift. Um unserer Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen gerecht zu werden, muss sich die Bundesregierung endlich für ambitioniertere Energie- und Klimaziele in der EU einsetzen, statt diese auszubremsen. Zudem fordern wir, dass sich die Bundesregierung endlich an die Seite Frankreichs stellt, um gemeinsam eine CO2-Bepreisung in der EU auf den Weg zu bringen und somit die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher