Leichte Sprache

Offen über Geld sprechen

Illustration mit 100-er und 50-er Euroscheinen und mehreren Münzen
Inga Kramer
05.05.2021

1. Geld

Woher bekommt die Partei Die Grünen Geld?
Woher kommt das Geld für unsere Arbeit im Bundestag?

Wir bekommen Geld aus dem Bundes-Haushalt.

Haushalt bedeutet:
Die Bundes-Regierung bekommt Geld.
Aus den Steuern der Bürger und Bürgerinnen.
Im Haushalt wird dann entschieden:
Wofür wird das Geld ausgegeben?
Das wird jedes Jahr neu entschieden.

Einen Teil von diesem Geld bekommen die Parteien.
Auch wie von der Partei Die Grünen.

Dieses Geld dürfen wir nur für einen bestimmten Zweck ausgeben:
Für unsere Arbeit.
Um andere über unsere Arbeit zu informieren.
Und für unsere Büros.
So steht es im Gesetz.
Und daran halten wir uns natürlich.

Illustration einer Politikerin mit Denkblase, welche Geldscheine zeigt.
Inga Kramer

Dieses Geld bekommen nicht die Politiker und Politikerinnen unserer Partei.
Sie bekommen ein Gehalt für ihre Arbeit in der Politik.
Dieses Gehalt nennt man bei Politikern und Politikerinnen Diäten.

Immer wieder wird geprüft:
Wie geben wir von der Partei Die Grünen unser Geld aus?
Auch diese Prüfung steht im Gesetz.

Wir sind offen beim Thema Geld.
Wir schreiben Berichte darüber.
Hier finden Sie die Berichte aus den letzten 3 Jahren.
Aber:
Die Berichte sind nicht in Leichter Sprache geschrieben.

Alle Abgeordneten im Bundestag bekommen gleich-viel Geld.
Die Parteien können einzelnen Politikern und Politikerinnen noch mehr Geld bezahlen.
Zum Beispiel, wenn jemand eine Aufgabe in der Leitung der Partei hat.

Wir von der Partei Bündnis 90/Die Grünen zahlt diesen Partei-Mitgliedern zusätzliches Geld:

50- und 100-Euro-Scheine und einige Euro-Münzen
Inga Kramer
  • dem oder der Vorsitzenden
  • dem oder der stell-vertretenden Vorsitzenden
  • den Geschäfts-Führern und Geschäfts-Führerinnen

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 353.649,58 Euro gezahlt.
Das sind 353 Tausend 649 Euro und 58 Cent.

Auch über diese Gelder gibt es genaue Berichte.
Berichte aus den Jahren 1999 bis 2005 und 2013.
Hier können Sie sie lesen.
Aber:
Die Berichte sind nicht in Leichter Sprache geschrieben.


2. Neben-Tätigkeiten der Politiker und Politikerinnen

Ein Mann malt ein Diagramm auf eine Tafel
Inga Kramer

Politiker und Politikerinnen können auch noch Neben-Tätigkeiten haben.
Man kann auch Neben-Job dazu sagen.
Das heißt:
Sie arbeiten als Politiker oder Politikerin.
Das ist ihr Haupt-Beruf.
Aber daneben haben sie noch eine andere Arbeit.
Und mit beiden Jobs verdienen sie Geld.

Seit 2005 wird genau kontrolliert:
Welche Neben-Tätigkeiten haben die Politiker und Politikerinnen in Deutschland?
Wie viele Stunden arbeiten sie in dieser Neben-Tätigkeit?
Wieviel Geld verdienen sie damit?
Das kann man im Internet nach-lesen.
Auf den Internet-Seiten vom Deutschen Bundestag.
Hier kann man es nach-lesen.

Eine Sache ist verboten:
Politiker und Politikerinnen dürfen kein Geld ohne Gegen-Leistung bekommen.
Also Geld, ohne dafür zu arbeiten.
Das ist nicht erlaubt.
Es steht im Gesetz.

Wir von der Partei Die Grünen finden aber:
Die Regeln für Neben-Tätigkeiten sollten noch strenger werden in Deutschland.
Wir finden:
Über alle Neben-Tätigkeit soll offen gesprochen werden.
Alle Bürger und Bürgerinnen sollen darüber Bescheid wissen.
Egal, wie viel oder wenig Geld jemand mit der Neben-Tätigkeit verdient.
Das fordern wir schon seit vielen Jahren.


3. Haus-Ausweise

lllustration eines Bundestags-Hausausweises
Inga Kramer

Mit einem Haus-Ausweis kommt man in den Deutschen Bundestag.
Einen Haus-Ausweis bekommt man von der Bundestags-Verwaltung.

Wer bekommt einen Haus-Ausweis?

  • Mitglieder von Parteien
  • Mitglieder von Stiftungen
  • Interessen-Vertreter und Interessen-Vertreterinnen
    [Interessen-Vertreter und Interessen-Vertreterinnen setzten sich für andere Menschen ein.
    Zum Beispiel für Menschen in Pflege-Berufen.
    Oder für Patienten und Patientinnen.
    Sie sind für die Politik wichtig.
    ]

Diese Menschen können einen Haus-Ausweis bekommen.
Wenn sie immer wieder im Bundestag arbeiten.
Nicht nur ab und zu.