KiTa-Qualitätsgesetz

Kitas sind Bildungsstätten

Kinderhand und Frauenhand malen Schmetterling mit Buntstiften
Im neuen Kita-Qualitätsgesetz geht es auch um einen guten Betreuungs-Schlüssel und die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften. Lucas Alexander / unsplash
24.08.2022
  • Die grüne Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, Kitas als Stätten frühkindlicher Bildung weiter auszubauen und qualitativ weiterzuentwickeln.
  • Frühzeitige sprachliche Bildung und Förderung in Kitas ist ein grundlegender Baustein für gute Startchancen für alle Kinder.
  • Vier Milliarden Euro für 2023 und 2024 erhalten die Länder vom Bund durch das KiTa-Qualitätsgesetz.

Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kinder eine Chance auf ein gutes und geborgenes Aufwachsen haben. Kitas und die Kindertagespflege sind zentrale Orte der frühkindlichen Bildung, für gemeinsames Lernen und individuelle Förderung. Für die Startchancen eines Kindes soll es nicht darauf ankommen, in welchem Elternhaus sie leben oder woher sie kommen. Bildung ist ein Recht für jedes Alter und jeden Lebensweg.

Mit dem Kabinettsbeschluss vom 24. August 2022 zum KiTa-Qualitätsgesetz, dem Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung, entwickeln wir das bisherige Gute-KiTa-Gesetz weiter: Die Länder werden weiterhin finanziell vom Bund dabei unterstützt, um die Qualität der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege weiterzuentwickeln. Die Förderung der sprachlichen Bildung sowie die Stärkung der Kindertagespflege bilden dabei einen der Schwerpunkte, die der Regierungsentwurf vorsieht. Außerdem geht es um einen guten Fachkraft/Kind-Schlüssel und die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften. Auch die Förderung von Gesundheit, Ernährung und Bewegung gehören dazu. Damit wird ein großer Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit getan. Das Inkrafttreten des Gesetzes ist für den 1. Januar 2023 geplant.