Abgeordneter

Friedrich Ostendorff

  • Wahlkreis Coesfeld-Steinfurt II (127)
  • Mitglied im Bundestag seit 2013

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Zur Person von Friedrich Ostendorff

Was begeistert Dich?
Konstruktive Diskussionen mit Menschen, denen wie mir die Landwirtschaft und die ländlichen Räume am Herzen liegen. Wenn durch offene Gespräche Verständnis für einander entsteht wo vorher nur Ablehnung war und so Schritt für Schritt neue Wege beschritten werden können.

Was ist für dich unverzichtbar?
Der Rückhalt meiner Familie und der Rückzug auf unseren Hof.

Bei welchem Thema hast du deine Meinung geändert und warum?
In meinen jungen Jahren war ich in vielem kompromissloser und radikaler. Mit zunehmendem Alter fällt es mir leichter, auf andere zuzugehen und Meinungen, die mir fremd sind, zu überdenken und zu akzeptieren.

Dein schönster Lustkauf?
Wir haben uns auf unserem Hof einen Badeteich bauen lassen. Dort am Abend zu sitzen und zu schwimmen, in Nachbarschaft unserer Kühe und der lautstarken Frösche, das ist toll.

Welche Eigenschaft ist die wichtigste für eine/n PolitikerIn?
Ein starkes Rückgrat und ein dickes Fell.

Wie tankst du auf?
Bei einer Fahrradtour mit meiner Frau Ulrike. Am liebsten in einer Gegend ohne Handyempfang.

Deine HeldIn der Wirklichkeit?
Bernhard Lambert, der Gründer der Bauerngenossenschaft von Paysans travailleurs in Frankreich, der leider viel zu früh bei einem Autounfall ums Leben kam. Und Götz Schmidt, der die deutsche Agraropposition wesentlich mit aufbaute. Beide glühende Verfechter der bäuerlichen Rechte und tolle Redner mit brillantem Geist.

Vita von Friedrich Ostendorff

Geboren am 12. Januar 1953 in Dortmund; verheiratet; ein Kind.

1953 auf dem elterlichen Bauernhof geboren und aufgewachsen, stellte sich für mich nie ernsthaft die Frage, ob ich Landwirt werden sollte oder nicht.

21-jährig absolvierte ich 1974 die Meisterprüfung zum Landwirt und ging bereits ein Jahr später auf Konfrontationskurs zum Bauernverband. Es galt den Hof gegen eine Agrarpolitik zu verteidigen, die ausschließlich auf Wachsen oder Weichen setzte.

Anfang der 1980er Jahre wurde ich Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die sich als politisches Gegengewicht zum Bauernverband verstand. In dieselbe Zeit fiel auch die Gründung der Grünen Partei im Kreis Unna. Seitdem trete ich für ureigenste grüne Politik ein: für den Einsatz erneuerbarer Energie, für eine bäuerliche, ökologisch orientierte Landwirtschaft, gegen den Einsatz von Agrogentechnik, gegen die Zerstörung des ländlichen Raumes durch agrarindustrielle Massentierhaltung.

Der Schritt vom Leben und Arbeiten auf dem Land in die Berliner Politik hieß für mich nicht, mich vom Acker zu machen. Auf unserem Hof leben wir die Agrarwende seit Jahren praktisch vor. In meiner Bundestagszeit von 2002 bis 2005 konnte ich dann an den politischen Weichenstellungen für die Agrarwende in Deutschland mitarbeiten. Wichtigster Baustein rot-grüner Politik in diesem Bereich war für mich die Verabschiedung des Gentechnikgesetzes, das die Grundlage für die Erhaltung einer gentechnikfreien Landwirtschaft bildet.

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