14 Okt 2020

Onlinereihe Ein Wir für alle. Antidiskriminierung intersektional

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Um Diskriminierung wirksam zu bekämpfen, braucht es eine gute gesetzliche Grundlage. Benachteiligungen im Arbeitsrecht, bei Vertragsabschluss, aber auch im öffentlichen Bereich gehören daher verboten. Zudem muss es einen effektiven Rechtsschutz geben, damit sich diskriminierte Personen dagegen wehren können. Deshalb muss das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz reformiert werden. Um aus dem bisweilen zahnlosen Tiger ein scharfes Schwert im Kampf gegen Diskriminierung zu machen, fordern wir die bestehenden Schutzlücken im privaten und öffentlichen Bereich zu schließen, unter anderem mit einem umfassenden Verbandsklagerecht und durch die Streichung der wohnungsrechtlichen Ausnahmetatbestände. Wir brauchen ein AGG, das Betroffene in der Durchsetzung ihrer Rechte wirkungsvoll unterstützt und echten Rechtsschutz gewährleistet. Zudem muss die Ausstattung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes finanziell und personell deutlich aufgestockt und ein gesetzlich verankertes flächendeckendes Netz von Beratungsstellen sichergestellt und etabliert werden.

Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir über die längst überfällige AGG-Reform sprechen, die wichtigsten Regelungsbedarfe identifizieren und überlegen, wie das Verhältnis zwischen dem Staat und den Bürger*innen diskriminierungsfrei gestaltet werden kann. Dabei soll die intersektionale Perspektive berücksichtigt werden.

Die Veranstaltung wird gestreamt. Per Beteiligungs-Tool können Sie sich mit Fragen und Kommentaren einbringen. Die Zugangsdaten erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Kurz vor Beginn der Veranstaltung senden wir Ihnen eine Erinnerungs-Mail.

 


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