Workshop

16: Von schwarzen und weißen Hüten – Hacking zwischen Ethik, Strafrecht und Sicherheit in der IT

Mitschrift | Aufzeichnung

 

"Hacker" ist ein schillernder Begriff: Viele Menschen verstehen darunter Computer-Kriminelle, denen das Handwerk gelegt werden müsse - so ist zB der "Hackertools-Paragraph" § 202c StGB von tiefem Misstrauen geprägt. Der CCC hält dagegen: Hacker sind nach dem Selbstverständnis des Clubs Technikbegeisterte, die Spaß am kreativen Umgang mit Technik haben, oft mit einfachsten Mitteln die Grenzen des Möglichen ausloten und ihr Wissen in den Dienst der Allgemeinheit stellen: So weisen sie immer wieder auf Sicherheitsprobleme hin und machen sich damit um den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor unsicheren IT-Systemen verdient.

Doch welche Anforderungen sind an ethisch korrektes Hacking zu stellen? Müssen Sicherheitslücken öffentlich gemacht werden - oder darf man mit 0days und Exploits auch Geld verdienen, indem man sie zB an Geheimdienste verkauft? Sollte bestraft werden, wer aus sportlichem Ehrgeiz Sicherheitslücken sucht, ohne Schaden anzurichten?


Es diskutieren:

FUKAMI
Chaos Computer Club e.V.

ULF BUERMEYER
Richter am Landgericht Berlin

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