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EuropaYour idea to change Europe

Die Europäische Union ist nicht nur ein einmaliges Projekt, sie ist auch eine einzigartige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Autoritäre Regierungen, populistische Hetze und mangelnde Solidarität greifen die Union derzeit auf vielfältige Weise an. Dabei brauchen wir sie mehr denn je als Garant für Frieden, Wohlstand, Demokratie und Nachhaltigkeit – für eine gute Zukunft.

Europa ist das, was wir daraus machen.

Deshalb hat die deutsche Gruppe der grünen Abgeordneten im Europaparlament zusammen mit der grünen Bundestagsfraktion einen Ideenwettbewerb für Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ins Leben gerufen. Uns haben sehr viele Ideen aus vielen verschiedenen europäischen Ländern erreicht, aus der wir die spannendsten ausgewählt und die IdeengeberInnen nach Berlin eingeladen haben.

Mit ihnen und zahlreichen Gästen haben wir über die Europäische Union diskutiert und darüber, wie die weitere Integration des europäischen Kontinents voranschreiten soll. Es waren zwei Tage voller Inspiration, Debatten und Kreativität! Selten war der Europasaal so jung und europäisch gefüllt, denn wir hatten KonferenzteilnehmerInnen aus vielen verschiedenen Ländern wie Polen, Spanien oder Frankreich aber auch Albanien, Weißrussland oder der Türkei zu Gast.

Zu Beginn der Veranstaltung, durch die Franziska Brantner MdB und Sven Giegold MEP geführt haben, hielt Anton Hofreiter MdB ein leidenschaftliches Plädoyer für die Europäische Union. Im Anschluss haben sechs junge ChangemakerInnen den weit über hundert KonferenzteilnehmerInnen Mut gemacht. Mut, dass man viel verändern kann, wenn man die Probleme anpackt und einfach mal loslegt.

Gespannt zugehört wurde den kurzen Vorträgen von Adela Rapeanu von „geeks for democracy“ aus Rumänien, die die Proteste gegen Korruption in der Regierung mitorganisiert haben, und Aisling Cusack aus Irland, Teil der erfolgreichen Kampagne für ein neues Abtreibungsgesetz. Aus Berlin berichtete uns Martin Speer vom Erfolg #FreeInterrail. Mut gemacht haben auch Femi Oluwole von „our future our choice“ aus Großbritannien, der sich zurzeit für ein zweites Brexit-Referendum einsetzt, und Marcela Hansch und Tilmann Flöhr von „pacific garbage screening“ aus Aachen, die dem Plastikmüll in den Meeren den Kampf angesagt haben.

Im Anschluss wurden die eingereichten Ideen in sechs Workshops mit verschiedenen grünen Abgeordneten aus der Bundestagsfraktion und dem Europaparlament diskutiert. Über 60 Projekte zu sozialen, ökologischen und ökonomischen Fragen wurden ebenso debattiert, wie Fragen rund um Migration, Jugend und Demokratie. Am Ende der Workshops wurden 18 Vorschläge ausgewählt, die am Samstag dann in großer Runde vorgestellt wurden.

Die Stimmen junger Europäerinnen und Europäer sollten viel öfter im Bundestag gehört werden! Die Ideen werden uns noch eine Weile im parlamentarischen Alltag begleiten. Und vielleicht können wir dazu beitragen, dass die eine oder andere Idee schnell und konsequent umgesetzt wird.

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